Lasst die Spiele beginnen: Gamification im Recruiting

Spielen und Recruiting…? Passt nicht? Von wegen! Aber: Gamification im Recruiting braucht das richtige Konzept. Sonst wird aus dem erhofften Entertainment-Faktor ein Schnarchfaktor.

Matthias Schröder
Matthias Schröder
Unser CEO Matthias bewegt sich seit 20 Jahren in der HR-Branche. Er ist Vollblut-Innovator und durch seine internationalen Beziehungen treibende Kraft für Neuerungen im deutschen Recruiting.
Gamification im Recruiting

Exkurs: Games & Gamification

Schon seit jeher sind Spiele ein geliebter Teil unserer Freizeitgestaltung. Studien zeigen, dass der menschliche Spieltrieb sehr ausgeprägt ist, wodurch Spielende aufmerksamer, reaktionsschneller und motivierter sind als sonst.

“Gamification” ist die Verwendung von spiel-typischen Elementen wie Belohnungen, Highscores oder Erfahrungspunkten außerhalb von Spielen. Diese “Verspielifizierung” wird genutzt, um die oben genannten positiven Effekte in seriöseren Kontexten zu nutzen, beispielsweise in der Bildung.

Computerspiele: Schlechter könnte der Ruf nicht sein

Sie sollen aggressiv machen, zu Gewalt anregen und Anwender abstumpfen lassen: Der Ruf von Computerspielen könnte nicht schlechter sein. Doch Games werden zu Unrecht verteufelt. Wissenschaftler* der Ruhr-Universität Bochum wiesen in einer Studie nämlich nach, dass Gaming unsere grauen Zellen durchaus positiv stimulieren kann. Wer regelmäßig und in Maßen spielt, erfasst Situationen schneller, generiert neues Wissen und denkt über den Tellerrand hinaus. Aus einem einfachen Grund: Viele Strategiespiele trainieren diese Skills gezielt.

Und Spiele können noch mehr. Im Recruiting bringen sie zum Beispiel versteckte Fähigkeiten von Bewerbern* zum Vorschein. Das funktioniert online wie offline, wobei Online-Spiele den Vorteil haben, dass sie zu jederzeit und an jedem Ort praktiziert werden können. Das ist gerade in globalen Umfeldern sehr praktisch. Übrigens: Gamification nennt sich das, wenn man spielerische Elemente in Umfeldern anwendet, die mit Spielen eigentlich nichts zu tun haben. (So, jetzt Klugscheißermodus aber wieder aus!)

Gamification: Positiv für die Employer Brand

Gamification im Recruiting hat noch einen zweiten positiven Nebeneffekt: Kandidaten* macht das Bewerbungsverfahren mehr Spaß und so können Unternehmen auch noch ganz nebenbei die eigene Employer Brand pimpen. Insbesondere könnten die Erwartungen der Generation Y und Generation Z übertroffen werden. Denn einen so abwechslungsreichen Bewerbungsprozess erleben Bewerber* leider höchst selten.

Wusstest Du, dass 58 Prozent der Talente schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen haben, obwohl sie die Stelle eigentlich interessiert hat? Das zeigt der Bewerbungsreport der Recruitinglösung softgarden. An der Umfrage haben 6.589 Bewerber* teilgenommen und von diesen waren mehr als 40 Prozent genervt, weil Unternehmensvertreter* zum Beispiel unfreundlich mit ihnen umgegangen sind. Nein, nach Spaß klingt das nicht.

Wie können Spiele im Recruiting eingesetzt werden?

Jetzt fragst Du Dich aber bestimmt schon die ganze Zeit, wie Spiele im Recruiting konkret funktionieren? Und ob es Beispiele gibt? Und ob es die gibt!

Gamification im Recruiting
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Spiele lassen sich also im Recruiting gut einsetzen – sowohl in der virtuellen als auch in der realen Welt. Wichtig dabei ist: Die Maßnahmen sollten zum Unternehmen passen. Gamification-Elemente sollten außerdem so eingesetzt werden, dass Recruiter* zu den Einsichten kommen, die sie haben wollen.

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