
* Wenn wir, dem Lesefluss zuliebe, nur ein Geschlecht nennen, so möchten wir klarstellen, dass immer ausdrücklich alle Geschlechter (m/w/d) gemeint sind.
Im Recruiting dreht sich vieles um den Perfect Match – das sind Kandidatinnen oder Kandidaten, die wie die Faust aufs Auge zum Unternehmen passen. Diese zu finden, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn der Arbeitsmarkt ist leergefegt und die meisten Talente sind nicht frei verfügbar. Es gibt aber Mittel und Wege, dennoch die Top-Besetzung für Deine Vakanzen zu finden. Wir sagen Dir, welche.
Employer Branding betreiben, die richtigen Kandidat*innen finden, Mitarbeitende binden und weiterentwickeln. Das sind nur einige wenige Aufgaben eines Recruiters. Dabei noch das Budget optimal einsetzen, die Zeit effizient nutzen und allen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Klingt soweit nach einem super Job. Doch wie sieht das Ganze tatsächlich in der Praxis aus? An welchen Stellen könnt Ihr Unterstützung gebrauchen? Wir haben nachgefragt und uns an die Arbeit gemacht!
Viele Unternehmen haben die Suche nach dem Perfect Match aufgegeben. Laut einer aktuellen Studie des Karriereportals Monster sind 56 Prozent der Recruiter*innen nicht mehr besonders zuversichtlich, auf Anhieb passende Talente für offene Stellen zu finden. So mancher Arbeitgeber überlegt sich daher, die Suche nach dem Perfect Match aufzugeben und stattdessen Quereinsteigenden oder fachfremden Personen größere Chancen im Recruiting einzuräumen. Für fehlende fachliche Skills sollen dann Schulungen angeboten werden.
Das ist kein verkehrter Gedanke. Für Dein Unternehmen scheidet er aber aus. Du bewegst Dich nämlich in einem Sektor, in dem ausgebildete Fachkräfte ein Muss sind. Außerdem fehlt es in Deinem Betrieb an allen Ecken und Enden an den nötigen Ressourcen, um Quereinsteigenden das nötige Know-how zu vermitteln. Laut der Voices of HR Studie stehst Du mit dieser Herausforderung nicht allein da – 23 Prozent der befragten Personalverantwortlichen geht es genauso wie Dir. Was heißt das jetzt für Dich? Hände im Schoß falten und den Traum vom Perfect Match aufgeben? Von wegen! Wir verraten Dir, wie Du mit der richtigen Technik Dein Recruiting so zielgerichtet aussteuern kannst, dass der Perfect Match für Dich auf keinen Fall ein Wunschtraum bleibt.
Unser erster Tipp wird Dich vielleicht überraschen: Schalte Stellenanzeigen! Du fragst Dich jetzt sicher: “Ist das noch zeitgemäß?” Es suchen ja eh kaum noch Talente aktiv nach einer passenden Stelle. Stimmt! Aber: Jobbörsen sind nach wie vor DER Kanal, um mit den wenig aktiv Suchenden in Kontakt zu kommen. Wenn es um einen neuen Job geht, sind Stellenanzeigen nämlich für Bewerbende die wichtigste Infoquelle. Laut des Recruiting Guides 2022 der Personalwirtschaft werden 71,2 Prozent der Talente so auf neue berufliche Herausforderungen aufmerksam. Inserierst Du Deine Jobs nicht, schließt Du diese Zielgruppe von vornherein aus Deinem Recruiting aus.
Die Krux ist allerdings: Es gibt inzwischen über 1.000 Jobbörsen, auf denen Talente nach Jobs suchen. Und Du kannst unmöglich auf allen Portalen Jobs schalten. Viel zu teuer und zu zeitaufwändig! Die Lösung: Multiposting. Das ist die strategische Stellenanzeigenschaltung auf mehreren Jobbörsen zeitgleich.
Hinterfrage dazu zunächst:
Schalte dann sehr gezielt über Dein Bewerbermanagementsystem Deine Stellenanzeigen auf den passenden Portalen. So erreichen Deine Inserate garantiert die richtigen Talente. Wichtig ist allerdings, dass Du Deinen Recruiting-Mix genau überwachst:
Die Low Performer unter den Jobbörsen solltest Du aussortieren und durch neue ersetzen. Keine Zeit? Dann frag‘ doch mal die Personalmarketingagentur Deines Vertrauens – die kennt die Feinheiten des Multipostings aus dem Effeff und bringt Deine Stellenanzeigen direkt an die richtigen Talente.
In den meisten Fällen ist ein Jobinserat für Talente aber nur ein erster Point of Interest. Bewarben sich Talente früher direkt auf eine Stellenanzeige, ist das heute nicht mehr so. Gefällt Kandidat*innen, was sie in der Anzeige lesen, suchen sie im nächsten Schritt weitere Informationen über einen Arbeitgeber im Netz. Sie wollen meist ganz genau wissen, mit wem sie es zu tun haben. Dazu surfen sie Arbeitgeberbewertungsportale an oder Deine Karriere-Website. Häufig erfolgt der Klick auf den Bewerben-Button dann hier.
Umso wichtiger ist es, dass Deine Karriere-Webseite kein Low Performer ist. Dazu haben wir folgende Tipps:
Jetzt, nachdem Du sichergestellt hast, dass Du aktiv suchende Talente passgenau erreichst, solltest Du Dich um jene kümmern, die derzeit nicht oder noch nicht nach einem Job suchen. Der Hintergrund: Derzeit tragen sich rekordverdächtig viele Talente mit dem Gedanken, den Arbeitgeber zu wechseln. Das ist Deine Chance! Nutze sie und sprich diese Arbeitnehmenden an, bevor sie sich mit den Jobs bei der Konkurrenz auseinandersetzen.
Aber wie erreichst Du sie? Über Social Media zum Beispiel. Hier kannst Du Stellenanzeigen schalten, die passgenau an Deine Zielgruppe ausgespielt werden und alle Talente ansprechen, die für Dich spannend sind: Die, die schon aktiv auf Jobsuche sind, aber auch die, die es noch nicht sind. Dafür kannst Du bei der Schaltung der Stellenanzeige genau angeben, wen Du erreichen willst. Definiere, welche Berufserfahrung die Talente haben sollten, die Du ansprechen willst, welche Ausbildung, Interessen, Skills oder Fähigkeiten. Je genauer Du die Zielgruppendaten definierst, umso zuverlässiger werden Deine Anzeigen an die richtigen Talente ausgespielt. Allerdings ist das ein wenig komplex, denn die Netzwerke fragen wirklich viele Details ab. Aber auch hier gibt’s externe Experten, die die Anzeigenschaltung entweder ganz übernehmen oder Dich darin schulen.
Stellenanzeigen automatisiert an die richtigen Talente auszuspielen, geht nicht nur über Social Media, sondern auch über das gesamte World Wide Web. Schalte Deine Job-Ads zum Beispiel über das Partnernetzwerk von Google. Es besteht aus Newsseiten, Blogs, Shops und zig anderen Kanälen. Diese bieten Bannerplätze an, über die Du Deine Jobinserate promoten kannst. Das Besondere: Kosten fallen nur im Erfolgsfall an. Zum Beispiel, wenn ein Talent auf Deine Anzeige klickt.
Damit Du mit Deiner Kampagne möglichst viele Talente erreichst, die zu Deinem Unternehmen passen, musst Du Deine Jobinserate gezielt auf den Kanälen schalten, die von Deiner Zielgruppe besucht werden. Dann ist die Chance auf eine gute Performance Deiner Stellenanzeige am größten.
Es gibt allerdings auch hier eine Herausforderung: Wenn Du eine Kampagne planst, hast Du unendlich viele Kanäle zur Auswahl. Die Bandbreite an Möglichkeiten ist so groß, dass Du vielleicht erst einmal überfordert bist, die richtige Wahl zu treffen. Aber keine Sorge – auch hier gibt es externe Hilfe von erfahrenen Performance-Job-Marketing-Experten.
Es gibt inzwischen so viele technische Möglichkeiten, mit denen Du Deine Stellenanzeigen perfekt gegenüber suchenden und nicht aktiv suchenden Talenten vermarkten kannst. Auf diese Weise erhöhst Du die Reichweite Deiner Jobinserate auf Jobbörsen, in Social Media und im ganzen Netz. Damit hast Du eine zukunftsfähige Recruiting-Strategie in der Tasche und schlägst dem Wettbewerb ein Schnippchen und der Perfect Match rückt ganz nahe. Versprochen!
Bildquelle: Ryan McGuire | picabay.com; Muhil Mohan| unsplash.com
* Wenn wir, dem Lesefluss zuliebe, nur ein Geschlecht nennen, so möchten wir klarstellen, dass immer ausdrücklich alle Geschlechter (m/w/d) gemeint sind.
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