Performance Job Marketing: So misst Du Deinen Kampagnen­erfolg!

Dich interessiert der Erfolg Deiner Recruiting-Kampagnen und Du möchtest schwarz auf weiß sehen, wo Deine Kampagne Optimierungspotenzial hat? Heutzutage ist das absolut kein Problem mehr, doch nur wenige nutzen diese Möglichkeit. Wir erklären Dir was hinter dem Begriff „Performance Job Marketing“ steckt und geben Dir noch wertvolle Tipps an die Hand.

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Was ist „Performance Marketing“?

Um Performance Job Marketing zu verstehen, muss erst der Begriff „Performance Marketing“ erklärt werden. Dahinter steckt nämlich eine beliebte Strategie aus dem Online-Marketing. Ziel von Performance Marketing ist eine Reaktion oder Transaktion mit der Zielgruppe zu erreichen und diese Interaktionen für Unternehmen messbar zu machen. Dies ist meist ein Klick auf einen Link oder der Kauf eines Produktes bzw. einer Dienstleistung. Ob letztendlich es zu einer Conversion (sprich zum Klick oder Kauf) kommt, lässt sich sowohl messen als auch analysieren. Dadurch kann die Leistung, also die Performance, der Werbekampagnen mithilfe von zuvor definierten Kennzahlen gemessen und langfristig optimiert werden.

Wie lässt sich das im Recruiting nutzen?

Überträgt man dieses Verfahren nun ins Recruiting, so spricht man vom „Performance Job Marketing“. Wie bei anderen Werbekampagnen soll eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden. Dabei soll möglichst wenig Budget eingesetzt, jedoch ein optimaler Erfolg erzielt werden. Somit ist das Ziel von Performance Job Marketing, hochwertige Klicks (also von den richtigen Menschen) auf die Anzeige zu generieren. So gehen qualitative Bewerbungen beim Arbeitgeber ein und das mit geringem Kostenaufwand.

So funktioniert Performance Job Marketing

Im Grunde kannst Du Dir einen Kreislauf vorstellen. Du suchst einen Web-Entwickler und hast dazu eine fertige Stellenanzeige. Mithilfe von vordefinierten Regeln oder eine Künstlichen Intelligenz (KI) wird analysiert und definiert, auf welchen Kanälen Du Deine Bewerber erreichst. Ebenso wird das Budget festgelegt, das notwendig ist, um die richtigen Talente anzusprechen. Deine Stellenanzeige wird automatisiert auf den passenden Kanälen ausgespielt., dazu gehören zum Bespiel Jobportale, Suchmaschinen und soziale Netzwerke (Facebook oder Instagram). Die Abrechnung erfolgt dabei nicht nach einem Festpreis, sondern ist erfolgsorientiert. Für Dich heißt das, dass erst Kosten anfallen, wenn ein Interessent auf Deine Stellenanzeige klickt. Dieses Abrechnungsmodell kennst Du vielleicht unter dem Namen „Cost-per-Click“ (CPC). Dabei werden in Echtzeit der Erfolg der Stellenanzeige beobachtet sowie die Daten analysiert und während der Laufzeit bereits optimiert. In die Optimierung fließen relevante Kennzahlen wie Klickrate und Anzahl der Bewerbungen, aber auch der Erfolg der einzelnen Kanäle. Alle gesammelten Daten fließen in zukünftige Ausschreibungen mit ein. Der Vorteil ist, dass die KI im Laufe der Zeit dazulernt und der Recruiting-Prozess weiter optimiert wird.

Kennzahlen definieren

Du solltest Dir Gedanken darüber machen, welche Key Performance Indicators (KPIs, deutsch: Kennzahlen) Du messen möchtest. Über einen längerfristigen Zeitraum kannst Du so zum Beispiel analysieren, wie viel Zeit bis zur Einstellung vergeht. Ist es Dir zu lang, kannst Du an einigen Stellschrauben drehen, um die Zeit zu verkürzen. Die Welt der Kennzahlen ist sehr vielfältig. Um Dir einen groben Überblick zu geben, haben wir hier die interessanten KPIs zusammengestellt:

  • Klicks auf die Stellenanzeige
  • Klicks auf den Bewerbern-Button
  • Klickrate
  • Anzahl der Bewerbungen
  • Anzahl der Initiativbewerbungen
  • Anzahl der Impressions
  • Time-to-Hire (Zeit bis zu Einstellung)
  • Cost-per-hire (Kosten pro Einstellung)
  • Herkunft der Bewerbungen (über welchen Kanal kam die Bewerbung)
  • Anzahl der Besucher auf der Karriereseite
  • Anzahl der Kommentare (wenn über Social Media geschalten wird)
  • Anzahl der Shares (wenn über Social Media geschalten wird)

Individuelle Candidate Journey

Diverse Studien zeigen, dass Bewerber bis zu 20 Touchpoints mit einem Unternehmen haben bevor sie ihre Bewerbung einreichen. Diese passieren mit unterschiedlichen Geräten. Jede Candidate Journey verläuft individuell und kann demnach nicht pauschalisiert werden.

Wie mit den zusätzlichen Informationen umgehen? Nutze Künstliche Intelligenz.

Die vielen Touchpoints zu verschiedenen Zeiten und Kontexten stellen Dir eine ordentliche Menge an Daten zur Verfügung. Und sind wir mal ehrlich: Bis Du diese Datenmenge analysiert und daraufhin reagiert hast, ist einiges an Zeit vergangenen und wahrscheinlich reagierst Du dann zu spät. Eine gewisse technische Unterstützung wird notwendig.  Künstliche Intelligenz wird oft im HR-Bereich verteufelt, doch solche Software kann alle Daten analysieren und in Echtzeit darauf reagieren. So sprichst Du zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, die richtige Zielgruppe mit der richtigen Botschaft an – automatisch.

Greife auf datengesteuerte Kampagnen zurück

Kombiniere KI und festgelegte Regeln und nutze Data-Driven-Recruiting, denn durch beide Methoden bekommst Du einen Überblick darüber, wo sich Deine potenziellen Bewerber im Internet aufhalten, wie Du sie am besten ansprichst und welches Budget Du einsetzen musst, damit die Stelle besetzt werden kann. Während der Ausspielung der Stellenanzeige auf unterschiedliche Kanäle wie Jobbörsen, Social Media oder auch in Suchmaschinen, werden relevante Daten gesammelt und ausgewertet. Bei der nächsten Schaltung fließen die zuvor gesammelten Daten mit ein und die Ausspielung erfolgt jedes Mal noch gezielter.

Jeder Kanal ist wichtig

Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz hast Du die Möglichkeit Deine Zielgruppe ganz genau zu betrachten. Trotzdem ist es wichtig, dass Du alle verfügbaren Plattformen in Betracht ziehst und keine aus den Augen verlierst. Häufig sind die ersten Kontakte Touchpoints über Social Media oder bei der Suche auf Jobportalen. Bei Suchanfragen über Suchmaschinen ist es relevant, dass dem Jobsuchenden passende Angebote ausgespielt wird. Dabei ist es wichtig, dass das Format auf Nutzer, Endgerät sowie Nutzersituation abgestimmt ist.

Testen, testen, testen

Wenn Du jetzt mit Performance Job Marketing beginnst, dann wirst Du am Anfang Schwierigkeiten damit haben, welche Messwerte der Kennzahlen als gut oder schlecht einzuordnen sind. Sowohl auf Vergleichs- als auf Erfahrungswerte kannst Du zu Beginn zurückgreifen, doch keine Sorge. In der Anfangsphase heißt es einfach: Die richtigen Kennzahlen definieren und dann testen, testen, testen. So bekommst Du ganz schnell ein Gefühl dafür, ob Deine Ausschreibung erfolgreich war und wie man ihre Performance optimieren kann.

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