Recruiting von Ingenieuren: So erreichst Du die umkämpften Fachkräfte

Aktuell legt der Fachkräftemangel im Ingenieurwesen eine kleine Pause ein. Der Arbeitsmarkt ist erstmals seit Jahren stark eingebrochen. Was das für Dich als Recruiter bedeutet? Du kannst im Moment aus den Vollen schöpfen. Selten bis nie bot der Arbeitsmarkt so viele freie Fachkräfte. Aber sei schnell! Denn das Blatt wendet sich bereits wieder. Hier findest Du einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen. Außerdem geben wir Dir Tipps für ein effektives Recruiting von Ingenieuren mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

Vanessa Kurz
Vanessa Kurz
Als B. A. Medienmanagement und M. Sc. International Marketing Management ist Vanessa Expertin in modernen Marketing-Strategien und Zielgruppenansprache.

Recruiting von Ingenieuren: Spürbare Auswirkungen der Pandemie

Ingenieure waren in den letzten Jahren extrem begehrt. Nun der plötzliche Einbruch auf dem Arbeitsmarkt: Die Nachfrage nach Technik-Experten ist zum ersten Mal seit Jahren gesunken, wie aus dem Ingenieurmonitor des VDI  hervorgeht. Viele Jobs gehen verloren. Der Grund: Viele Industrien, in denen vornehmlich Ingenieure in Lohn und Brot stehen, wurden durch die Corona Pandemie doch schwer gebeutelt.

Betroffen sind vor allem die Industriezweige, die abhängig von globalen Handelsbeziehungen sind. In vielen Ländern waren 2020 Handels- und Lieferketten infolge mehrwöchiger Grenzschließungen für eine ganze Zeit unterbrochen – mit massiven Auswirkungen:

  • Produktionen mussten gedrosselt werden
  • Die Exportrate sank
  • Die Arbeit ruhte in vielen Bereichen, weil Aufträge aus dem Ausland wegbrachen

Von diesen Einbrüchen hat sich der Arbeitsmarkt im Ingenieurwesen bis heute nicht wirklich erholt. Allein im dritten Quartal 2020 sank die Anzahl der offenen Stellen in Unternehmen für Ingenieure um 26,2 Prozent, wie der VDI vermeldet. Gleichzeitig stiegt die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ingenieure um 44,9 Prozent. Vor allem in den Branchen MaschinenbauFahrzeugtechnik und Elektrotechnik waren die Auswirkungen massiv zu spüren – und sind es noch immer.

Aber was bedeutet das jetzt? Müssen Ingenieure um ihre Zukunft fürchten? Mitnichten! Arbeitsmarktexperten sagen den Technik-Experten sogar beste Perspektiven voraus. Immerhin spielen sie eine enorme Rolle bei der Gestaltung des Strukturwandels, der jetzt so richtig ins Rollen kommt!

Exkurs: Wie die Pandemie das Recruiting beeinflusst

Aufgrund der Corona-Krise wandelt sich nicht nur unser Alltag, sondern auch die Branche der Personalbeschaffung. Als Personaler solltest du deswegen gewisse Trends im Auge behalten, um auch in dieser schweren Zeit bestmöglich neue Mitarbeiter rekrutieren zu können und als Arbeitgeber freie Stellen zu besetzen. In der folgenden Infografik verschaffen wir Dir diesbezüglich einen Überblick.

Corona Infografik

Warum Du genau jetzt nach Ingenieuren suchen solltest

Egal, ob Energiewende, die Entwicklung des Smartphonessmarter Fabriken oder die Transformation der Autobranche – überall haben Ingenieure ihre Finger im Spiel. Langfristig wird ihr unabdingbares technisches Knowhow wieder zu einem wachsenden Bedarf an Ingenieuren führen. Zumal in der kommenden Zeit pro Jahr über 62.000 MINT-Fachkräfte aus Altersgründen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden werden. Ein Großteil davon sind Ingenieure. Diese hinterlassen Lücken auf dem Arbeitsmarkt, die wieder gefüllt werden müssen. 

Falls Du als Recruiter aktuell auf der Suche nach Ingenieuren sein solltest, raten wir Dir, jetzt in Deinem Recruiting Vollgas geben. Die Menge an Ingenieuren, die aktuell nach einem neuen Job suchen, ist vergleichsweise hoch. Nutze diese Chance als Arbeitgeber, solange sie sich Dir bietet! Wir haben Dir dazu ein paar wichtige Tipps zusammengestellt, wie Du der Konkurrenz immer den entscheidenden Schritt voraus sein kannst.

Ingenieure

#1 Sieh zu, dass Deine Stellenanzeigen gut gefunden werden!

Unser Tipp: Versuch’s doch mal mit Google. Wusstest Du, dass die meisten Jobsuchenden ihre Stellensuche genau hier beginnen? Also sei auch Du dort. Wenn ein Kandidat zum Beispiel bestimmte Suchbegriffe googelt, sollten Deine Stellenanzeige und Deine Karriereseite bestenfalls ganz oben in den Suchergebnissen auftauchen. So geht Deine Stellenanzeige nicht in der Masse unter und Dir entgeht kein potenzieller Bewerber. Du hast Fragen? Du weißt nicht, wie Du Deine Stellenanzeigen für Google und den Jobsuchservice “Google for Jobs” optimieren kannst? Wir helfen Dir da gerne weiter!

HR monkeys mobile Recruiting Infografik

Bewerben per Smartphone? Na klar!

#2 Schalte Deine Stellenanzeigen nicht nach dem Zufallsprinzip

Jetzt, da es mehr Kandidaten auf dem Markt gibt, die aktiv nach einer Stelle suchen, solltest Du Deine Jobangebote natürlich nicht zuletzt auch auf Jobbörsen schalten. Hast Du Deine Jobinserate bislang eher wahllos auf verschiedenen Karriereplattformen eingekauft und danach gewartet, ob die richtigen Fische anbeißen? 

Das geht smarter! Es gibt intelligente Tools, welche die Performance Deiner Stellenanzeigen auf verschiedenen Jobbörsen für Dich überwachen und auswerten und auf  Basis dessen eine Vorhersage machen, welche Jobbörsen Du besser aus Deinem Recruiting-Mix entfernen und welche Du unbedingt hinzufügen solltest. So schaltest Du Deine Stellenanzeigen nur auf den Jobbörsen, auf denen sich auch wirklich die Kandidaten tummeln, die Du erreichen willst.

#3 Nimm auch die passiven Kandidaten ins Visier

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinkt üblicherweise die Wechselbereitschaft von Arbeitnehmern. Wer jetzt in Lohn und Brot steht, ist nicht mehr so offen für neue berufliche Herausforderungen und daher auch nicht aktiv auf Jobsuche. Aber wer sagt denn, dass latent wechselwillige Arbeitnehmer nicht doch zugreifen, wenn ihnen ein so richtig, RICHTIG gutes Angebot über den Weg läuft? Deines zum Beispiel! Du fragst Dich, wie Du diese so genannten passiven Kandidaten am besten erreichst? 

Unsere Antwort: Über Social Media. Hier lassen sich nämlich Stellenanzeigen an Nutzer ausspielen, völlig unabhängig davon, ob diese nun aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind oder nicht. Soziale Medien bieten im Recruiting ein erhebliches Potenzial. Allein auf Facebook sind täglich 31 Millionen Nutzer unterwegs. Die perfekte Grundlage für erfolgreiches Social Recruiting.

Einen besonderen Boost erfährt Dein Recruiting, wenn Du auch hier auf Tools auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) setzt, mit denen Stellenanzeigen flexibel gestaltet werden können. Das bedeutet: Die KI gestaltet und verteilt Deine Stellenanzeigen nicht nur vollautomatisch zum optimalen Zeitpunkt. Sie ändert sie auch ab, je nachdem, wie die User auf sie reagieren. Fast schon magisch.

Unser Tipp: Starte jetzt in Deinem Recruiting durch

Du hast gesehen: Der Arbeitsmarkt für Ingenieure verändert sich schnell und jetzt ist der beste Zeitpunkt für Unternehmen, um im Recruiting durchzustarten. Mit Unterstützung moderner Recruiting-Technologien bist Du der Konkurrenz immer einen entscheidenden Schritt voraus und findest den perfekten Kandidaten für den Job. 

Das ganze moderne technische Zeug klingt so kompliziert? Keine Sorge, ist es nicht! Du kannst die Nutzung dieser Technologien für Dein Recruiting aber auch beruhigt in unsere Hände legen. Wir verstehen uns auf Künstliche Intelligenzen und wissen genau, worauf es ankommt. Alles, was Du dann nur noch tun musst: Deine Recruiting-Erfolge feiern. Deal?!

Bildquelle: www.pexels.de / ThisIsEngineering;  www.pexels.com / cottonbro

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