Social Media Personalmarketing Studie: Diese Facts solltest Du kennen

Kürzlich kam die neueste Ausgabe der „Social Media Personalmarketing Studie“ der Hochschule RheinMain raus. Sie liefert wichtige Insights für Recruiter. Zum Beispiel: Wie hoch ist die Relevanz von sozialen Medien im Recruiting und Personalmarketing? Wie viele Unternehmen beziehen Facebook und Co. in ihre Personalmarketing-Strategie ein und mit welchem Erfolg? Wir haben die wichtigsten Punkte für Dich zusammengestellt.

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Worauf es beim Social Recruiting ankommt

Social Recruiting, also die Personalbeschaffung über soziale Medien, ist aus keinem guten Recruiting-Mix mehr wegzudenken. Allerdings: Damit Social Recruiting von Erfolg gekrönt ist, solltest Du es nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern sehr zielgerichtet praktizieren.

Es nutzt nichts, Stellenanzeigen auf irgendwelchen oder vielen verschiedenen Kanälen zu schalten und wahllos Postings über Deinen Unternehmensaccount zu streuen. Stattdessen müssen die Netzwerke sorgfältig ausgewählt werden. Nur so lässt sich die richtige Zielgruppe erreichen. Und das ist wichtiger denn je. Denn in Zeiten, in denen die Inflation durch die Decke schießt, verballerst Du ansonsten viel zu viel Zeit und Budget, wenn Du auf die falschen Kanäle setzt. Beides ist knapp bemessen. Das ist nicht gerade zielführend.

Wie geht es besser? Wie sind andere Arbeitgeber in Sachen Social Recruiting aufgestellt? Und wie kann man von ihren Erfahrungen lernen? Das hat die Social Media Personalmarketing Studie 2021/2022 der Hochschule RheinMain von und mit Professor Thorsten Petry genau untersucht. Wir haben uns das Schriftstück einmal vorgenommen und für Dich die wichtigsten Tipps für ein erfolgreiches Social Recruiting extrahiert. In unserer untenstehenden FAQ-Liste findest Du die Antworten auf die brennendsten Fragen. Los geht’s!

FAQ-Liste: Das Einmaleins des Social Recruiting

Wie intensiv nutzen Talente Social Media?

Social Media sind zu einem festen Bestandteil im Alltag vieler Nutzer*innen geworden. Mehr als jede und jeder Zweite (54 Prozent) surft täglich mehr als eine Stunde auf Facebook, Instagram, TikTok und Co. Und das betrifft wahrlich nicht nur junge Talente, sondern alle Generationen und Karrierelevel. Der Read-Out für Dich: Einen besseren Ort, um mit Deinen nächsten Mitarbeitern in Kontakt zu kommen, gibt es nicht. Denn das Interesse an Social Media steigt und steigt.

Wie relevant sind soziale Medien bei der Suche nach einem Arbeitgeber?

Sehr relevant – und zwar sowohl für Talente als auch für Arbeitgeber. 95 Prozent (!) der Talente informieren sich auf Social-Media-Kanälen über potenzielle Arbeitgeber oder suchen hier gezielt nach Jobs. Fast neun von zehn Unternehmen (88 Prozent) haben das auch erkannt und teilen bewerberrelevante Informationen in den sozialen Netzwerken.

Welche Vorteile hat Social Recruiting?

Auf Social Networks kannst Du nicht nur regelmäßig Postings absetzen. Du kannst außerdem Deine Stellenangebote gegen ein bisschen Budget gezielt an Deine Zielgruppe ausspielen. Dazu gibst Du an, welche Altersgruppe mit welcher beruflichen Vorbildung Du erreichen willst und schon erscheinen Deine Stellenanzeigen in den Timelines der richtigen User.

Das hat mehrere Vorteile:

  • Stellenanzeigen werden genau von den Talenten gesehen, die Du erreichen willst. Experten bezeichnen die Technologie, die das ermöglicht, übrigens als Targeting.
  • Das Besondere: Über Social Media erreichen Deine Stellenanzeigen sowohl Talente, die aktiv nach einem Job suchen als auch Talente, die nicht aktiv suchen, aber prinzipiell offen für eine neue berufliche Herausforderung sind.
  • Das ist in einem Kandidatenmarkt, in dem sich nur noch rund 20 Prozent der Talente aktiv bewerben, Gold wert. Denn so erreichst Du auch die restlichen 80 Prozent.
  • 43 Prozent der Unternehmen, die sich auf sozialen Kanälen tummeln, haben das laut Studie erkannt und setzen gezielt auf Targeting, um Talente auf sich aufmerksam zu machen.

Bedeutet für Dich: 57 Prozent der Arbeitgeber sind hier noch nicht aktiv. Diesen Wettbewerbern kannst Du einen entscheidenden Schritt voraus sein, wenn Du Dein Social Recruiting optimierst.

Auf welchem Kanal erreiche ich welche Talente?

Das A und O für einen Social-Recruiting-Erfolg ist, die richtigen sozialen Netzwerke auszuwählen. Denn die Vorlieben der einzelnen Generationen in puncto Social-Media-Nutzung sind hochgradig verschieden.

Gerade in den jüngeren Zielgruppen erleidet Facebook einen massiven Bedeutungsverlust. Nur noch 48 Prozent besuchen die Social-Media-Plattform regelmäßig. Diese Zielgruppe erreichst Du eher auf Instagram, TikTok oder auch YouTube. Auch XING ist nicht mehr der place to be, wenn es um die Jobsuche geht. Nur noch 16 Prozent der Kandidat*innen nutzen das Businessnetzwerk aktiv.

Die Social Media Personalmarketing Studie 2021/2022 zeigt allerdings auch: Leider wählen viele Arbeitgeber die falschen Kanäle für ihr Social Recruiting. 72 Prozent sind zum Beispiel verstärkt auf Facebook aktiv, während Kanäle wie TikTok, die in der Gunst vieler Bewerber*innen immer stärker steigen praktisch gar nicht bespielt werden. Es besteht also noch Aufholbedarf auf Seiten der Unternehmen, den richten Kanal-Mix für sich auszuloten.

Welche Inhalte erwarten Talente auf Social Media?

Doch nicht nur der richtige Kanal-Mix ist entscheidend für einen Recruiting-Erfolg. Auch auf die richtigen Inhalte kommt es an. Worauf Bewerber*innen hier Wert legen? Das ist unterschiedlich! Fach- und Führungskräfte mögen vor allem Textbeiträge, die sich um Job- und Karrierethemen drehen. Bei Studierenden schlägt hingegen das Herz höher, wenn sie Bild- und vor allem Videoformate im Recruiting serviert bekommen.

Die gute Nachricht: Arbeitgeber sind mit ihren Inhalten recht gut aufgestellt. 73, beziehungsweise 66 Prozent setzen vornehmlich auf Text- und Bildbeiträge. Aufholbedarf besteht aber klar bei den Videokurzformaten.

In Sachen Bewegtbild tut sich auch bei Deinen Social-Media-Inhalten wenig? Kleiner Tipp: Schau doch mal, ob Du nicht videoaffine Kollegen im Unternehmen hast. Vielleicht können sie Dich bei der Erstellung Videoinhalten unterstützen. Dafür benötigst Du nicht einmal größeres Equipment. Das wichtigste Broadcasting-Instrument trägt schließlich jeder von uns in der Hosentasche: Das Smartphone.

Unser Fazit

Social Media Personalmarketing und Recruiting funktioniert. Aber nur, wenn Du es strategisch angehst. Dafür musst Du Deine Zielgruppen kennen und anschließend die richtigen Inhalte auf den richtigen Kanälen posten. Das verlangt schon ein bisschen Experten-Know-how.

Kleiner Tipp aus unserem HR-Lab: Ergänzend kannst Du Dir die Künstliche Intelligenz von Wonderkind ins Boot holen. Sie hilft Dir bei der zielgerichteten Anzeigenschaltung auf Social Media und entlastet Dich spürbar. Die Technologie zieht sich vollautomatisiert alle Infos über die User, die sie braucht: Wohnort, Demographie, Alter, Suchmaschinenverhalten etc. So werden Deine Anzeigen denjenigen ausgespielt, deren Interessen sich mit Deinem Angebot decken.

Doch das ist noch nicht alles. Deine Anzeigen durchlaufen ein A/B-Testing. Bedeutet: Wonderkind probiert aus, welche Anzeigen auf welchen Kanälen wann am besten performen, lernt dazu und spielt sie dort bevorzugt aus. Treffer versenkt!

Du möchtest mehr erfahren? In unserem Produktblatt steht alles, was Du wissen musst. Oder sprich uns gerne direkt an. Wir stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite.

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In dem Dokument „Wonderkind – Erreiche mehr Kandidat*innen mit Deinem Social Media Recruiting“ geben wir Dir einen Überblick.
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Bildquelle: geralt | pixabay.com; Tracy Le Blanc | pexels.com

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