5 Grundregeln zum richtigen Stellentitel

Hand aufs Herz: Wie oft hast Du schon nach einem geeigneten Stellentitel für Deine Vakan­zen gesucht und keinen passenden auf Anhieb gefunden? Den richtigen Titel zu finden, ist auch gar nicht so einfach. Wir zeigen Dir ein paar Grundregeln und geben Dir Tipps, damit Du den perfekten Stellentitel findest.
HR monkeys Experten
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Der Jobtitel wird oftmals unterschätzt, ist aber enorm wichtig. Warum? Zum einen liest der Bewerber als Erstes den Titel und entscheidet unmittelbar, ob er sich diese oder eine andere Stellenanzeige genauer anschaut. Zum anderen wird durch die Optimierung des Stellen­titels die Stellenanzeige auf Jobbörsen  und Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok und Co. besser gefunden. So steigen die Chancen, dass Jobsuchende auf Deine Anzeige aufmerksam werden und ihre Bewerbung einreichen.

Regel 1: Verzichte auf kreative Stellentitel

Bei der Gestaltung und Formulierung der Stellenanzeige ist Kreativität gefragt. Schließlich zählt der erste Eindruck beim Bewerber und Dich als Arbeitgeber zu repräsentieren. Aller­dings solltest Du Deine Kreativität nicht am Stellentitel auslassen. Auch, wenn Du mit kreativen Jobtiteln aus der Masse herausstichst, Kandidaten geben solche Titel nicht in Suchleisten ein.

Tipp #1

Verwende Positionstitel, die sofort von Jobsuchenden verstanden werden. So erfährt der potenzielle Bewerber, was ihn erwartet. Kreative Bezeichnungen wie Answer Bar Represen­tative oder Content King sind zwar kreativ, aber hinterlassen beim Bewerber unter Um­ständen keinen guten Eindruck. Die richtigen Stellenbezeichnungen in diesen Fällen wären Rezeptionist (m/w/d) oder Content Manger (m/w/d).

stellentitel

Ein lustiges Beispiel aus einer Werbeanzeige von Honda

Weißt Du, welche Stellen hinter diesen kreativen Jobtiteln stecken? Prüfe Dich selbst!

Rasselbanden-Dompteur (m/w/d)

Erzieher (m/w/d)

Code Ninja (m/w/d)

Fachinformatiker für Anwendungs-entwicklung (m/w/d)

Software Development Rockstar (w/m/d)

Software Development (w/m/d)

Regel 2: Nutze deutsche Bezeichnungen

Konzerne und Unternehmen, die international tätig sind, bevorzugen einheitliche Stellen­bezeichnungen. Doch viele Kandidaten wissen nicht, was genau sie auf dieser Position erwartet. Interne Berufsbezeichnungen haben erst recht nichts in der Stellenanzeige zu suchen. Das löst nur noch mehr Fragen beim potenziellen Kandidaten aus.
Tipp #2 Greife – auch als global agierendes Unternehmen – auf deutsche und gängige Bezeich­nungen zurück. So steckt hinter der englischen Stellen­bezeichnung Field Operator der Außendienstmitarbeiter (m/w/d). Der Job­suchende kann so direkt erkennen, dass er bei dieser Tätigkeit außerhalb des Büros unterwegs ist.

Im Alltag begegnen wir immer wieder verschiedenen englischen Begriffen. Auch auf Jobbörsen. Doch welche Jobs stecken dahinter? 

Executive Board Member (m/w/d)

Vorstandmitglied (m/w/d)

Payroll-Executive (m/w/d)

Lohn- und Gehaltsbuchhalter (m/w/d)

Field Operator (m/w/d)

Außendienst-mitarbeiter (m/w/d)

Regel 3: Optimiere Deinen Stellentitel

Frage Dich doch mal selbst, welche Begriffe Du als Bewerber im Suchfeld eingeben würdest. Mit einer einfachen Suchanfrage auf Google findest Du heraus, welche Stellen­bezeichnung am häufigsten für Deine offene Position genutzt werden. Optimiere also Deinen Stellentitel auf Grundlage der bekannten Jobbezeichnungen.
Tipp #3 Neben der direkten Google-Suche kannst Du auch Keyword-Tools zur Hilfe nehmen. Mit solchen Tools kannst Du mehrere Begriffe mitein­ander ver­gleichen und herausfinden welche Begriffe die Jobsuchenden bei ihrer Suche nutzen. Um die Auffindbarkeit Deiner Stellenanzeige zu ver­bessern, sollte der Titel nicht mehr als 70 Zeichen inkl. der Leerzeichen umfassen.

Was der Kandidat ins Suchfeld eingibt ist oft nicht das Wort, mit dem der Recruiter eine Stelle benennen würde. Kennst Du Synonyme für diese Jobs?

Software-Entwickler (m/w/d)

Programmierer (m/w/d)

Trainer (m/w/d)

Coach (m/w/d)

Sekretär (m/w/d)

Teamassistenz (m/w/d)

Regel 4: Nenne die Hierarchiestufe der Stelle

Suchst Du einen neuen Mitarbeiter, der bereits über Berufserfahrung verfügt, oder suchst Du einen Berufseinsteiger? Mit Hilfe des Stellentitels zeigst Du Jobsuchenden auf, welches Erfahrungslevel bei der ausgeschriebenen Position erforderlich ist.
Tipp #4 Nutze im Stellentitel die Zusätze wie „Junior“ oder „Senior”. Suchst Du einen neuen Mit­arbeiter, der bis zu drei Jahren Berufserfahrung hat, dann wähle den Zusatz „Junior“. Den Zusatz „Senior“ kannst Du verwenden, wenn Du jemanden suchst, der bereits mehrere Jahre an Berufserfahrung auf­weist.

Hierarchiestufen gibt es auch in der Vorstands-Ebene. Kennst Du die Titel hinter den Abkürzungen?

CEO

Chief Executive Officer

CFO

Chief Financial Officer

COO

Chief Operating Officer

Regel 5: Sprich alle Geschlechter an

Seit dem 01.01.2019 bist Du als Arbeitgeber verpflichtet, das dritte Geschlecht mit in der Stellenanzeige aufzuführen. 

Tipp #5

Setze die Abkürzungen der Geschlechter direkt hinter den Stellentitel mit (m/w/d). So sprichst Du alle Geschlechter an, diskriminierst keinen und Deine Anzeige ist in diesem Punkt AGG-konform.

Das dritte Geschlecht kann auf verschiedene Weisen ausgedrückt werden. Kennst Du die Bedeutung hinter diesen Abkürzungen?

d

divers

gn

geschlechtsneutral

i

intersexuell

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