Blue Collar Recruiting: Starke Fluktuation, hoher Zeitdruck

Industrie, Pro­duk­tion, Sicherheit, Zeitarbeit, Einzel­handel und andere “Blue Collar” Branchen benötigen viele Mitarbeiter und kämpfen gleichzeitig mit hohen Fluktuationsraten. Recruiter stehen des­halb vor der He­raus­for­derung, in kurzer Zeit zahl­reiche Va­kan­zen neu be­set­zen zu müssen. Und das bei enormem Kostendruck. Also was tun?

HR monkeys Experten
HR monkeys Experten
Wir sind immer auf der Pirsch nach den neuesten HR-Trends rund um den Globus und halten Dich auf dem neuesten Stand!

In Bereichen wie Pro­duk­tion, Sicherheit oder Einzel­handel ist die Fluktuation oft hoch – bei gleich­zei­ti­ger großer Anzahl an benötigtem Personal. Aus diesem Grund stehen Recruiter vor der He­raus­for­derung, in kurzer Zeit zahl­reiche Va­kan­zen neu be­set­zen zu müssen. Um diese Vakanzen zu füllen, konzentrieren sich Recruiter hauptsächlich auf Akademiker, die mit 17,1% jedoch die klare Minderheit auf dem Arbeitsmarkt darstellen. Mit 82,9% ist der Anteil an nichtakademischen Fachkräften wesentlich größer. 

Anteil Akademiker vs. Nichtakademiker Grafik

Quelle: Blue Collar Kompass Studie, mobileJob

Problemanalyse: Mangelberufe in Deutschland

Während die Anzahl an Fachkräfte aus dem IT-Bereich immer weiter wächst und die Vakanzzeit zurückgeht, dauert es im Schnitt in den unten aufgelisteten Branchen 167,6 Tage  bis eine offene Stelle besetzt wird. 

Durchschnittliche Vakanzzeit in Tagen:

Klempnerei: 183 Tage
Altenpflege: 175 Tage
Energietechnik: 167 Tage
Softwareentwicklung: 159 Tage
Gesundheit: 154 Tage

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Insbesondere der Blue Collar Bereich hat in den letzten Jahren viel durchgemacht: Auf der einen Seite der Trend hin zu akademischen Berufen. Auf der anderen Seite die Digitalisierung, die immer wieder Arbeitsweisen revolutioniert und umstrukturiert. Personaler stehen deshalb unter Druck:

  • Viele Stellen müssen besetzt werden
  • Die Anforderungen an Kandidaten ändern sich rasant
  • Das Budget ist stark limitiert
  • Der Betrieb leidet aktiv, wenn nicht schnell besetzt wird

Erkennst Du das wieder? Gerade unter diesen Umständen kommt es darauf an, Dein Budget so zielgerichtet wie mög­lich einzusetzen und ein­zel­ne Stel­len­aus­schreibungen intensiv zu analysieren. Online-Stellenbörsen wie StepStone oder Monster bieten diesbezüglich nur einge­schränk­te Möglichkeiten, denn diese Job­börsen arbeiten mit festen Lauf­zei­ten und star­ren Ab­rech­nungs­modellen.

Unsere Empfehlungen für die Zielgruppe "Blue Collar"

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung lassen sich offene Stellen punktgenau und zielgerichtet ausschreiben. Ziel dieser Art von Anzeigenschaltung ist, den richtigen Bewerber an­zu­sprech­en und dabei die Kosten pro Bewerbung gering zu halten. Ab­ge­rech­net wird nach dem er­folgs­ba­sier­ten CPC-Prinzip (CPC = Cost-per-Click).  Das heißt: Du zahlst nur, wenn Kandidaten die Stelle tatsächlich anklicken und lesen.

Unser favorisiertest Tool in diesem Bereich ist Recruitics. Es bietet die Möglichkeit, die Per­for­mance Deiner Stel­len­an­zei­gen besser zu ver­ste­hen und zu optimieren. Zusätzlich analysiert Recruitics, woher die meisten und besten Klicks für eine jeweilige Stelle kommen. Auf Grundlage dieser Informationen kann die Anzeige dann auf den geeigneten Jobportalen (z. B. Jobrapido, Adzuna und Indeed) platziert werden. Das passiert übrigens automatisiert – ohne Mehraufwand für Dich als Recruiter. Durch die kontinuierliche Aus­wer­tung der Daten lässt sich das Budget immer effizienter nutzen. Das System “lernt”, wo jede einzelne Deiner Stellen am besten ankommt und passt die Verteilung des Budgets entsprechend an. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in zukünftigen Aus­schrei­bungen mit­ be­rück­sich­tigt – so sinken die Kosten pro Bewerbung mit der Zeit sogar noch mehr.

Eine andere Option ist es, potenzielle Bewerber über Social-Media-Kanäle zu erreichen. Facebook ist im privaten Alltag der Menschen omnipräsent. Auf­grund seiner riesigen Reich­weite und der Verfüg­barkeit von extrem vielen Userdaten ist die Plattform für’s Recruiting prädestiniert. Zu­dem werden über Facebook auch passiv Suchende an­ge­spro­chen, die sich auf Job­börsen gar nicht bewegen. Mehr dazu in unserem PDF Abschnitt aus unserem E-Book über Facebook Recruiting. Übrigens: Auch im Social-Media-Bereich erfolgt die Ab­rechnung nach dem CPC-Verfahren.

Von Recruitern genutze Soziale Netzwerke:

Von Recruitern genutzte Soziale Netzwerke

Quelle: Concordia University

Übrigens: Das motiviert Blue Collar Mitarbeiter

0 %
nennen Jobsicherheit
0 %
nennen Sinnhaftigkeit bei der Arbeit
0 %
nennen Gehalt
0 %
nennen Unternehmenserfolg

Zur Frage, wie eine Stellenanzeige möglichst attraktiv auf diese Zielgruppe wirkt, gibt es einige ganz klare Prioritäten. Wie die “Blue Collar Kompass Studie” von mobileJob herausfand, schreiben Kandidaten in außer-akademischen Jobs Kollegialität groß. Zudem sind Mitarbeiter in diesen Berufen laut Studie oft “unzufrieden aber motiviert”: Der Job ist anstrengend, aber die Mitarbeiter kommen aus anderen Gründen jeden Tag zur Arbeit: Für sie sind oft sehr existenzielle Ängste und Wünsche an den Beruf geknüpft, dementsprechend funktioniert eine Kommunikation von Job-Sicherheit und finanziellen Anreizen in Stellenanzeigen sehr viel besser als ein Versprechen des “Traumjobs”.

Werde ganz einfach zum HR Trendsetter!

Sichere Dir 100% kostenlosen, exklusiven Zugang zu Sonder-Inhalten. Keine Sorge – wir schreiben Dir nicht ständig, sondern nur, wenn es tatsächlich etwas Spannendes zu sagen gibt!

×

Übersicht

Wir freuen uns auf Deinen Anruf! Erreichbar sind wir von Montag bis Freitag, 8.30 bis 17.00 Uhr unter:

Oder melde Dich direkt bei uns:
mail@hr-monkeys.de