Der richtige Jobbörsen-Mix für Deine Stellenanzeige

Bei mehr als 1.000 Jobbörsen auf dem deutschen Markt ist es verständlich, dass Du schnell den Überblick verlierst. Die Jobportale unter­scheiden sich jedoch gewaltig – wie findest Du also das richtige Portal für deine vakante Stelle? Wir zeigen Dir den richtigen Mix für deine Stellenanzeige.
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Grundsätzlich un­ter­scheiden sich die Jobbörsen zwischen All­roun­dern (Generalisten), Fachstellenbörsen (Spe­zialisten), Job­suchmaschinen und Social-Media-Stellenbörsen so­wie re­gionalen Stellenbörsen. Wie findet man da genau das richtige Por­tal für eine vakante Stelle? Wir geben Dir 5 Tipps an die Hand, die Dir helfen, für Deine Vakanz die größt­mög­liche Reich­weite unter interessanten Kandidat*innen zu erreichen.

Tipp 1: Multiposting statt Ein­zelschal­tung

Beim Multiposting wird Deine Stel­len­an­zei­ge auf mehreren Online-Job­por­ta­len gleichzeitig veröf­fentlicht. Vorteil eines solchen individualisierten Stel­len­an­zei­gen-Pa­kets ist die große Reich­weite gegen­über einer Einzel­schalt­ung. Zusätzlich ermöglicht die Kom­bi­nat­ion aus ge­neralistischen Stel­len­bör­sen und Fach­stellenbörsen eine sehr genaue Zielgrup­penansprache.

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Tipp 2: Cost-per-Click (CPC)

Ein solches Multiposting ist auch im CPC-Bereich möglich. Dabei kann ein soft­ware­ge­stütztes System (z. B. Recruitics) ein­ge­setzt werden. Die Stel­len­an­zei­gen werden nach zuvor definierten Re­geln oder mithilfe einer künstlichen Intelli­genz (KI) auf passenden Jobpor­ta­l­en ausge­spielt. Abgerechnet wird nach dem CPC-Prinzip, d. h. Du zahlst pro Klick auf Deine Anzeige und somit nur nach tat­säch­li­cher Leistung.

Tipp 3: Der richtige Mix aus Jobbörsen und Job­such­ma­schi­nen

Um Jobsuchende zu erreichen, ist es empfehlens­wert, auf verschiedene Por­tale mit unterschiedli­chen Schwer­punk­ten zurückzu­greifen. Ein Mix ist oftmals am sinnvollsten:

  • Branchenspezifische Websites
  • Überregionale Jobbörsen
  • Regionale Jobbörsen
  • Meta-Jobsuchmaschinen

Grund­sätz­lich hängt der richtige Mix von der zu besetzenden Stelle ab. Zum Beispiel: Bei manchen Stellen ist es erfahrungsgemäß viel wahrscheinlicher, dass Interessenten für den Job bereit sind, den Wohnort zu wechseln, bei anderen ist das fast ausgeschlossen. Je nachdem macht es Sinn, sich mehr auf regionale oder überregionale Kanäle zu fokussieren.

Tipp 4: Die Macht der Social-Media-Kanäle nutzen

Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram verfügen über eine sehr hohe Reich­weite. Auf Facebook, zum Beispiel, lassen sich Wer­be­an­zei­gen (Facebook Ads) im News­feed ausspielen. Mit Wer­be­an­zei­gen, die über das sozia­le Netz­werk aus­ge­spielt werden, werden latent Suchende direkt an­ge­spro­chen. Da Facebook Zugriff auf viele Informationen über seine User hat, kannst Du Deine Zielgruppe sehr genau definieren und ansprechen.

Zum Beispiel:

Du suchst einen Praktikanten (m/w/d) im Bereich Mode-Design. Also kannst Du Deine Ausschreibung auf Facebook Personen zeigen, die folgende Merkmale erfüllen:

  • Alter: 15 bis 25 Jahre (jüngere oder ältere User werden wahrscheinlich noch nicht oder nicht mehr nach Praktikantenstellen suchen)
  • Abschluss: Noch in der Schule oder im Erststudium
  • Ort: Dein Standort + 20km Radius (für ein Praktikum ist eine lange Pendelstrecke oder ein Umzug unwahrscheinlich)
  • Hobbys und Interessen: Fashion, bestimmte Mode-Influencer, “Vogue” und ähnliche Magazine, Kreativität, Kunst etc. (hier kannst Du alles auswählen, was den idealen Kandidat interessieren könnte)

Suchst Du aber einen Abteilungsleiter (m/w/d) im Bereich Künstliche Intelligenz, dann kannst du Deine Ausschreibung auf Facebook Personen zeigen, die folgende Merkmale erfüllen:

  • Alter: Über 30 Jahre (jüngere Kandidaten sind für die Abteilungsleitung vermutlich noch nicht erfahren genug)
  • Beruf: KI-Spezialist seit mehreren Jahren (diese Mitarbeiter würden im nächsten Schritt evtl. gerne zur Abteilungsleitung aufsteigen)
  • Abschluss: Mindestens ein Studium in diesem Bereich
  • Ort: Deutschlandweit (die Branche ist klein und Experten sind selten, Gehälter und Karrierechancen groß, dementsprechend ist es wahrscheinlich, dass jemand für diese Stelle auch umziehen würde)
  • Hobbys und Interessen: Big Data, Futurology, Künstliche Intelligenz, Technologische Fortschritte etc. (hier kannst Du alles auswählen, was den idealen Kandidat interessieren könnte)

Die Werbeanzeige wird dabei nur den Nutzern aus­ge­spielt, die in die Zielgruppe passen. So wird Dein Recruiting-Budget ideal ausgenutzt.

Tipp 5: Fachagentur zu Rate ziehen

Agenturen für Personalmarketing bringen das nötige Know-how mit, um Deine Stellenanzeige pro­fes­sionell auf den richtigen Jobportalen zu schal­ten. Meist bieten die Agentu­ren zusätzliche Ser­viceleistungen an. Dazu gehören zum Beispiel:

  • AGG-Prüfung
  • Lektorat und Korrektorat
  • Klickzahlen und Statistiken
  • Professionelle Anzeigenlayouts

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