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7 Gewohnheiten, die im Recruiting unnötig Geld verschwenden

HR ist immer im Wandel. Was 2017 noch sehr gut funktioniert hat, ist heute zum Teil schon kaum mehr des Aufwands wert. Manchmal ist es schwer, da auf dem neuesten Stand zu bleiben. 

von Vanessa Frenz | Als B. A. Medienmanagement und M. Sc. Int. Marketing Management ist Vanessa Expertin in modernen Marketing-Strategien und Zielgruppen-Ansprache.

Viele Recruiter halten deshalb aus Gewohnheit an Strategien fest, die inzwischen leider schlichtweg ineffizient und veraltet sind. Hier einige der gefährlichsten Routinen – und welche modernen Herangehensweisen erfolgsversprechender und günstiger sind.

Gewohnheit 1: Anzeigen-Pauschalen zahlen

Mit unflexiblen Festpreisen zahlst Du fast immer zu viel für Dein Inserat. Den Festpreis zahlst Du auf jeden Fall, unabhängig davon wie Deine Stellenanzeige (bei Jobsuchenden) ankommt. Im schlechtesten Fall zahlst Du somit wochen- oder monatelang dafür, dass eine Stellenanzeige irgendwo im Netz steht, ohne beachtet zu werden. Heute gibt es da bessere Alternativen. Das so genannte Cost-per-Click-Prinzip basiert darauf, dass Du als Inserierender nur dann zahlst, wenn Deine Stellenanzeige von einem möglichen Interessenten angeklickt und gelesen wird. Der Preis pro Klick variiert je nach Konkurrenzsituation, Attraktivität der Stelle etc., allerdings kannst Du vorher festlegen, was Dein Budget hierfür sein soll. So zahlst Du direkt für Erfolge.

Gewohnheit 2: Nur einen Kommunikations-Kanal nutzen

Selbst wenn Du den Schritt ins Digitale bereits erfolgreich gemeistert hast – nicht jeder Kandidat nutzt alle Medien. Manche sind primär auf Sozialen Netzwerken aktiv, andere suchen auf Jobbörsen, wieder andere können über Google am besten erreicht werden. Eine Kommunikations-Strategie, die nur über einen einzigen Kanal arbeitet, erreicht deshalb viele interessante Bewerber nicht. Die moderne Alternative hierzu sind so genannte Multiposting-Strategien. Mit der passenden Software kannst Du ganz einfach inserieren (lassen) und Deine Vakanz wird flexibel auf ganz unterschiedlichen Kanälen verbreitet. Moderne Tools (z. B. Wonderkind oder Recruitics) verwenden hierbei sogar Künstliche Intelligenz, die automatisch lernt, welche Anzeigen auf welchen Kanälen am besten ankommen und die Schaltung entsprechen anpasst.

Gewohnheit 3: Veraltete Kanäle nutzen

Die Lebenswelt der Arbeitnehmer heute ist schon eine ganz andere als noch vor 5 Jahren. Um Bewerber wirklich zu erreichen, müssen deshalb immer neue Wege gegangen werden, über Jobbörsen und Printwerbung hinaus. Insbesondere Google und soziale Netzwerke wie LinkedIn, Xing, Facebook oder Instagram sind präsent im Alltag der Menschen. Vielen Personalern ist noch gar nicht klar, wie wertvoll diese neuen Plattformen sind, um qualifizierte Interessenten zu erreichen.

Gewohnheit 4: Nur aktiv suchende Talente ansprechen

In den Zeiten des Fachkräftemangels, der Vollbeschäftigung und des „War for Talents“ ist eines leider Fakt: Die meisten guten Kräfte sind schon vergeben. Recruiting kann sich also nicht mehr nur auf aktiv Suchende fokussieren. Stattdessen müssen auch Arbeitnehmer, die gar nicht auf Jobbörsen unterwegs sind, irgendwie erreicht und angezogen werden. Dafür eignen sich alle Kanäle, die diese Menschen in ihrem normalen Alltag nutzen – von Social Media bis hin zu Suchmaschinen wie Google. So entsteht die Möglichkeit, dass ein bisher gebundenes Talent von Deiner Vakanz erfährt, auch wenn es gar nicht auf der Suche war.

Gewohnheit 5: Streuverluste kreieren

Oft wird viel Budget verschwendet, um schlichtweg eine möglichst breite Masse an Menschen anzusprechen, egal ob diese überhaupt zur jeweiligen Vakanz passen. Jobbörsen werben mit großer Reichweite, allerdings hilft es nicht, sehr viele Menschen zu erreichen, wenn nur wenige unter ihnen überhaupt die benötigten Qualifikationen vorweisen können. Mehr Sinn macht es, zielgruppenspezifisch zu inserieren. Durch die Digitalisierung des Recruiting-Prozesses ist es nun möglich, auf die gesammelten Daten von Facebook, Google und Co. zuzugreifen und diese für sich zu nutzen. Warum Budget dafür ausgeben, dass Jeder eine Stellenanzeige sieht, wenn man sie direkt den Menschen im passenden Alter, mit den passenden Interessen und Berufsfeldern anzeigen kann?

Gewohnheit 6: Bewerber nur ein Mal ansprechen

Um Interesse zu wecken, müssen potentielle Bewerber ein Unternehmen mehrmals wahrnehmen. Oft kommen die Bewerbungen erst dann, wenn Interessenten immer wieder auf Dein Unternehmen und Deine Vakanz aufmerksam gemacht wurden. Moderne Recruiting-Methoden erlauben deshalb „Re-Targeting“. Wie das in der Praxis aussieht? Bewerber, die Deine Stellenanzeige auf irgendeiner Plattform (z. B. Indeed) angeklickt haben, werden erkannt und sehen danach immer wieder verschiedene Anzeigen von Dir an allen möglichen Stellen (z. B. auf Facebook, Google etc.).

Gewohnheit 7: Inserieren und abwarten

Früher hieß es „Post & Pray“. Das heißt: Stellenanzeigen wurden einfach ins Internet gestellt und danach wurde gehofft, dass etwas dabei herumkommt. Heute gibt es Möglichkeiten, das effizienter umzusetzen. Mit der richtigen Software kannst Du jetzt zum Beispiel verschiedene Varianten derselben Stellenanzeige testen oder auf Basis von Live-Auswertungen die Inserate auf bestimmten Kanälen mehr oder weniger stark bewerben. Solche und viele weitere flexible Aspekte können sogar durch die richtige Technik automatisiert ablaufen. So entsteht für Dich kein Mehraufwand, aber Du erhältst ein besseres Ergebnis.

Unser Tipp: Inzwischen gibt es geniale Technologien, die mit solche Problemstellungen mit modernem Verständnis angehen. Wir arbeiten zum Beispiel mit Wonderkind, einem System das auf Automatisierung und Künstlicher Intelligenz beruht, um genau solche antiquierten Vorgehensweisen zu vermeiden.

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