So nutzt Du Virtual Reality & Augmented Reality in HR

Lange war es ruhig um Extended Reality Anwendungen. Augmented Reality ist seit Pokémon Go wieder in aller Munde, Virtual Reality wird dank der Gamer-Szene immer beliebter. Doch auch in einem Bereich, in dem Niemand damit gerechnet hätte, ist Extended Reality ein Trend: Im Recruiting und Training von Mitarbeitern.

Matthias Schröder
Matthias Schröder
Unser CEO Matthias bewegt sich seit 20 Jahren in der HR-Branche. Er ist Vollblut-Innovator und durch seine internationalen Beziehungen treibende Kraft für Neuerungen im deutschen Recruiting.

Mit Virtual Reality Kandidaten begeistern

Lockte die VR-Technik bislang vor allem Zocker und Cineasten, stehen jetzt auch Recruiter in den Startlöchern. Immer mehr Arbeitgeber wollen mittels VR Kandidaten anheuern. Immerhin bei jedem zehnten Top-1.000-Unternehmen (Studie Recruiting Trends 2019, Universität Bamberg). Vor allem die Generation Z ließe sich damit perfekt ansprechen: Vier von zehn der heute maximal 22-jährigen Kandidaten wären vom Virtual-Reality-Einsatz im Recruiting begeistert.

Wie VR im Recruiting aussehen kann? Sehen Sie selbst. Keine Sorge: Sie brauchen keine Virtual Reality Brille. Der Clip lässt sich auch mit dem Computer oder dem problemlos anschauen. Wechseln Sie einfach die Ansicht über das in das Video eingebettete Navigationsmodul – lediglich auf den 3D-Effekt, der an eine VR-Brille gekoppelt ist, müssen Sie verzichten.

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VR im Recruiting: Kandidaten erleben das Unternehmen hautnah

Coole Aktion! Aber wo genau liegen die Mehrwerte? Das 360° Video liefert Rundum-Einblicke, die Talente normalerweise erst im Vorstellungsgespräch erhalten. Bis dahin begleitet sie traditionell eine gewisse Unsicherheit: Was erwartet mich bei diesem Arbeitgeber wirklich? Eine Frage, die Unternehmen aus Sicht der Kandidaten meist viel zu spät im Recruiting-Prozess beantworten.

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… der potentiellen Bewerber wissen nach dem Lesen einer Stellenanzeige oder der Karrierehomepage nicht, ob ihr Profil den Anforderungen des Unternehmens entspricht und ob sie sich überhaupt bewerben sollen. Das sind Ergebnisse einer Studie von Potentialpark.

Mit einem Virtual-Reality-Clip lassen sich Kandidaten gleich zu Beginn des Recruitingprozesses in ein Unternehmen „einladen“ und erleben es von Anfang an hautnah.  

Happig ist momentan noch der Preis, der für ein solches Projekt noch anfällt. Ein mehrminütiges Video kann eine fünfstellige Summe verschlingen. Die Erfahrung zeigt aber: Die Kosten werden sinken.

Einst waren Recruiting-Videos ähnlich teuer. Heute ist die Technik dafür in die Hosentasche gewandert und die Kosten liegen im zweistelligen Bereich. Richtig gelesen: Zweistellig. Mit kostengünstigen Apps lassen sich – ein wenig Technikaffinität vorausgesetzt – mit dem Smartphone Recruiting Videos erstellen, die durchaus professionell wirken.

Spätestens, sobald Smartphones über eine integrierte 360 Grad Kamera verfügen, wird es sich mit VR-Videos genau so verhalten.

VR-Brillen: Vom Nerd-Gadget zum Mainstream

Mann mit VR-Brille auf dem Kopf

Sie wirken wie klobige Skibrillen, die ihre Träger gerne unbeholfen im Raum herumtapsen lassen: Virtual Reality Brillen. Sobald das 360-Grad Visier mit dem integrierten Display vor der Nase zuklappt, tauchen Anwender in eine andere Welt ein. Die Bandbreite reicht von der Rennsimulation über blutige Shooter-Action bis zum Hollywood-Blockbuster.

Das Gefühl: Du bist Mittendrin. Denn mit jeder Neigung des Kopfes und jedem Drehen nach links oder rechts passt sich auch der Blickwinkel auf dem Display an. Genauso wie in der Realität.

Die Frage der Verfügbarkeit:

Bald werden sich auch VR-Brillen vom Nerd-Gadget zum Mainstream-Objekt gemausert haben. Die Vision größerer Technikkonzerne geht dahin, früher oder später stylische und voll-funktionsfähige Brillen zu erschaffen. Mit ihnen sind nicht mehr nur VR-, sondern auch AR-Anwendungen ausführbar. 

Bis dahin: Es gibt übrigens eine kostengünstige Lösung: Ein VR-Cardboard für rund 20 Euro. Das ist ein Pappgestell, in das sich das eigene Smartphone einlegen lässt. Der Nutzer schaut sich das Video durch speziell ausgerichtete Linsen an und erlebt authentische dreidimensionale Bilder.

VR und AR im Training von Mitarbeitern

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Virtual Reality im Mitarbeitertraining

Augmented Reality im Medizinbereich

Augmented Reality im Onboarding

AR steht für Augmented Reality. Während Virtual Reality die äußere Umgebung ausschließt, bezieht Augmented Reality diese mit ein. Virtuelle Inhalte werden also in die Realität eingepasst. Das gilt vor allem in der Personalentwicklung als „heißer Scheiß“. AR lässt sich nämlich optimal zum betrieblichen Lernen einsetzen.

Oft lassen sich durch AR oder VR sehr gut Weiterbildungen und Trainings simulieren, die ansonsten sehr teuer, aufwändig oder schlicht unmöglich bereitzustellen sind.

Zum Beispiel: Feuerwehrleute können sich mit Extended Reality Technologie auf Notfallsituationen vorbereiten: Der Lernende taucht in ein Katastrophenszenario ein, in dem Menschen verletzt am Boden liegen. Andere irren ziellos herum. Mit dieser Simulation lassen sich Großeinsätze simulieren. Das Erlebnis ist so realitätsnah, dass der Anwender mit dem gleichen Wissen aus dem Training hervorgeht wie aus einer echten Übung. Es ist sogar effektiver: Denn es kann öfter wiederholt werden.

Es gibt aber noch weit mehr Anwendungsszenarien. Anstatt etwa Baupläne für einen Flugzeugmotor auf Papier zu betrachten, spazieren Ingenieure mittels AR einfach durch eine Turbine, um ihre Funktionsweise besser zu verstehen. Oder: Mediziner üben mittels AR komplexe Operationen.

Lebenslanges Lernen – mit VR & AR ein Kinderspiel

Der positive Nebeneffekt: AR-Anwendungen wirken sich positiv auf die Motivation der Lernenden aus. Laut Umfragen sind Nutzer mit dem Lernerlebnis zufriedener, weil sie dank AR mehr Spaß am Lernen haben. Außerdem werden alle Sinne einbezogen. Das macht Lernen abwechslungsreicher, besser begreifbar und verankert Inhalte nachhaltiger im Gedächtnis.

Unser Fazit: Dass VR- und AR-Angebote das Zeug haben, das Personalwesen zu verändern, liegt auf der Hand. Zwar verfügen bislang nur die wenigsten Talente oder Unternehmen über Datenbrillen. Doch sowohl VR- und AR-Anwendungen lassen sich auch über vertraute Endgeräte wie das Smartphone nutzen.

Im Falle von AR ist dafür nicht einmal ein Pappkasten nötig. Denken wir nur an den Hype, der Millionen Menschen weltweit dazu brachte, über das eigene Handy kleine AR-Pokémons zu jagen. Damals fragte sich so mancher: Was soll das? Inzwischen dürfte klar sein: Mit den Pokémons fiel der Startschuss zu etwas ziemlich Großen. Der Verschmelzung der realen und der virtuellen Welt. Und wer im Recruiting und der Personalentwicklung die Nase vorn haben will, kommt nicht umhin, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

VR & AR HR monkeys

Das wichtigste über VR & AR
im Recruiting auf einer Postkarte!

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