Remote Recruiting: Prozesse Digitalisieren

Die meisten Recruiter sind inzwischen Dank Corona ins Home Office verbannt. Doch gerade jetzt bewegt sich so unglaublich viel auf dem Arbeitsmarkt – wie also weiterhin, auf neuen Wegen, Talente finden und für  Dein Unter­nehmen sichern?
Vanessa Kurz
Vanessa Kurz
Als B. A. Medienmanagement und M. Sc. International Marketing Management ist Vanessa Expertin in modernen Marketing-Strategien und Zielgruppenansprache.

Im Recruiting geht nach wie vor was – trotz Corona. Laut einer Blitzumfrage des Instituts for competetive Recruiting (ICR). Sie zeigt nicht nur, dass das Recruiting branchenübergreifend alles andere als stillsteht, sondern dass immer mehr Recruiter die auch neue Möglichkeiten und Wege finden. Du willst wissen, wie Du auf den Zug aufspringst?

Digitale Auswahlsysteme entdecken

Laut ICR-Erhebung steigt momentan die Akzeptanz digitaler Auswahlsysteme. Diese prüfen automatisiert, inwieweit Bewerber- und Stellenprofile zueinander passen. Manche treffen auf Wunsch sogar eine Vorauswahl. Fachliche Kompetenz, Quali­fikationen und selbst der Cultural Fit lassen sich so noch vor einem persönlichen Gespräch überprüfen. Die Vorteile:
  • Beschleunigung und Vereinfachung der Bewerbervorauswahl
  • Diskriminierungsärmere Bewerbervorauswahl, denn der Computer achtet bei dem Abgleich nicht auf Geschlecht, Ethnie oder Religion.
Der Einsatz dieser digitalen Helfer kann Recruitern helfen, sich auch aus der Ferne ein Bild von Bewerbern zu machen.
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Ein interessanter Ansatz sind zum Beispiel die Coding-Challenges von Entwicklerheld.

Video-Interviews werden zur Routine

Zwei Drittel der Personaler setzen nun mehr auf digitale Recruitingprozesse. Einen regelrechten Boom erleben zum Beispiel Video-Interviews. Stattdessen können auch kostenlose oder kostengünstige Alternativen zum Einsatz kommen:

Homeoffice
Remote Recruiting
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Remote Recruiting
Mit Videoconferencing-Systemen lässt sich unter optimalen Bedingungen ein sehr lebhafter erster Eindruck von einem Kandidaten gewinnen – fast, als säße man im gleichen Raum. Wichtig ist nur, dass Du dem Talent die Einladung zu dem Meeting ein paar Tage im Voraus schickst. So hat der Kandidat die Gelegenheit, das Login-Verfahren zu testen. Dann geht am großen Tag nichts schief. Übrigens: Video-Interviews müssen nicht live sein 😉 Es gibt auch Anbieter, die zeitversetzte Video-Gespräche möglich machen. Du nimmst eine Frage auf oder erzählst etwas vom Unternehmen, die Bewerber können sich die Aufnahme in Ruhe ansehen, über ihre Antwort nachdenken und eine Video-Antwort zurücksenden, sobald sie soweit sind. Das ist einfacher im Bezug auf Zeit­management und nimmt auch etwas Druck und Nervosität vom Bewerber. Anbieter hierfür sind zum Beispiel:
Remote Recruiting
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Das ist anders als beim persönlichen Vorstellungsgespräch

Selbstverständlich solltest Du bei der Vorbereitung auf das Video-Jobinterview die gleiche Sorgfalt walten lassen, wie bei einem klassischen Get-Together. Auch die gleichen Höflichkeitsregeln gelten: Um ins Gespräch hineinzufinden ist zum Beispiel Small-Talk Gold wert.

Ebenso sollte eine ruhige Atmosphäre sichergestellt sein. So süß das auch sein mag, wenn der dreijährige Sohn durchs Bild hopst – in einem Vorstellungsgespräch sorgt das für unnötige Ablenkung. Am besten legst Du das Interview in die Mittagsschlafenszeit des kleinen Mannes.

Homeoffice

Was bleibt auf der Strecke?
Recruiter vermissen den Human Factor

Übrigens haben die wenigsten Recruiter aus technischer Sicht Probleme damit, aus dem Home Office ihren To Do’s nachzugehen. Viele haben bereits Home Office Erfahrungen und kommen mit den digitalen Werkzeugen gut klar, die ihnen zur Verfügung stehen.

Sie wissen längst: Dank moderner Technik muss im Recruiting das Rad nicht stillstehen. Nicht einmal, was das Onboarding eines Talents im Unternehmen angeht. Auch hierfür gibt es schließlich passende digitale Werkzeuge. Und diese kommen auch in verschiedenen Bereichen bereits zum Einsatz. Es muss ja schließlich weitergehen!

Was Recruiter aber als immense Herausforderung in der aktuellen Home-Office-Quarantäne erachten: Ihnen fehlt der direkte menschliche Kontakt. Schließlich ergreift man als Personaler den Job ja, um mit Menschen zu arbeiten. Aber das kommt ja zum Glück wieder.

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