#Google4Jobs: Liveticker

Der Internetriese Google hat eine eigene Jobbörse entwickelt, die viel Potenzial mitbringt. Sie stellen die Online-Recruiting-Landschaft in Deutschland jetzt auf den Kopf. Hier finden Personaler  alle wichtigen Informationen, die sich von diesen Entwicklungen nicht abhängen lassen wollen. 

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Rankings auf Google for Jobs

Der Kampf um die oberen Stellen bei Google for Jobs ist in vollem Gange. Wir waren auf dem Jobgate Summit 2019 in London und haben uns, obwohl Google bisher kaum Informationen dazu herausgibt, einige Tricks notiert. Insbesondere Aktualität, Kandidaten-orienterte Angaben und einige klassische SEO-Bausteine sind hier wichtig. Damit sind Deine Stellenanzeigen ganz vorne dabei und Deine Karriereseite wird beim „Jetzt Bewerben“-Button als erste angezeigt wird.

Sammelklage: Missbraucht Google seine Marktmacht?

Insgesamt werfen 23 europäische Online-Stellenbörsen dem Konzern Google LLC unfaire Praktiken bei der Ausspielung der Stellenanzeigen in Google for Jobs vor. Sie werfen Google vor, seine Marktmacht unfair auszunutzen. Die Unternehmen, die Beschwerde eingelegt haben, sind der Ansicht, dass der Suchmaschinenriese seine Marktmacht ausnutzt – diese Vorgehensweise wäre wettbewerbswidrig.

Genauer gesagt monieren die Stellenbörsen, dass die prominent platzierte Google-for-Jobs-Widget, die bei Suchanfragen nach Jobs ganz oben in den Ergebnissen angezeigt wird, die Nutzer vorwiegend auf die Google-eigene Stellenbörse lockt. Die Kläger sind der Ansicht, dass die Nutzer so viel seltener auf die Websites der bisher gängigen Stellenbörsen gelangen.

Wann die EU eine Entscheidung bezüglich der eingereichten Beschwerde veröffentlichen wird, ist nicht klar. Es bleibt also weiterhin spannend um und mit Google for Jobs.

Lesetipp Google for Jobs

Lesetipp | Google for Jobs: Wie Google den Jobmarkt revolutioniert und Sie im Recruiting profitieren

Henner Knabenreich gibt einen gekonnten Einblick in die Möglichkeiten, die Google for Jobs für Arbeitgeber auftut. Insbesondere die Fehler, die Unternehmen jetzt schon im Umgang mit dem neuen System machen, werden diskutiert.

Google for Jobs versetzt den HR-Markt in Unruhe: Gewinner und Verlierer

Einige Stellenbörsen haben einer Zusammenarbeit mit Google nicht zugestimmt oder hinterlegen die von Google geforderten HTML-Code-Tags nicht. Dadurch werden ihre Stellenanzeigen nicht in der Google Jobbox gelistet. Diese Firmen spüren dadurch nun teils massive Nachteile in der Online-Findbarkeit ihrer Inserate.

Die Content-Marketing-Plattform Searchmetrics hat die neue Situation analysiert. Dafür hat sie folgende Annahme getroffen: Websites, die vor der Einführung von Google for Jobs auf den Top 3 organischen Suchtreffern rankten, sind am meisten von der Neuerung betroffen. Diese Jobbörsen hatten vorher die meisten Klicks erhalten und müssen jetzt durch die darüber platzierte Jobbox die meisten Einbußen in Kauf nehmen. Zusätzlich berücksichtigt Searchmetrics bei seiner Analyse, welche Stellenbörsen die geforderten Tags in ihren Stellenanzeigen verwenden und welche nicht.

Das Ergebnis: Die am häufigsten in Google for Jobs ganz oben platzierten Stellenbörsen sind Xing, stellenanzeigen.de und LinkedIn. Sie profitieren also von Google’s neuem Widget.

Xing

Stellenanzeigen.de

LinkedIn

Zu den Traffic-Verlierern gehören insbesondere Indeed, StepStone und Kimeta. Die drei Stellenbörsen sind nicht in den Top 10 der Google-for-Jobs-Platzierungen zu finden. Kimeta hat im Gegensatz zu Indeed und StepStone aber die von Google geforderten Tags in ihren Stellenanzeigen hinterlegt.

Kimeta

Indeed

StepStone

Monster, stellenanzeigen.de und Azubiyo haben einen geringeren Anteil an Top 3 organischen Platzierungen (jeweils unter 3,5 %), sind aber in den Top 10 der Google-for-Jobs-Platzierungen gelistet. Diese Jobbörsen haben ihre Stellenanzeigen nach den Vorgaben von Google aufgebaut.

Diejenigen, die dieses Schema nicht implementiert haben, verlieren also nun deutlich an Sichtbarkeit. Trotz eines hohen prozentualen Anteils an organischen Top 3 Platzierungen (bis zu 12,3 %).

Quelle: Searchmetrics Analyse aller Keywords im deutschen Google-Index mit Google-Job-Integration (Desktop-Ergebnisse)

Google for Jobs Checkliste

Google for Jobs Anforderungen
New Framework

2-Minuten-Check: Deine Stellenanzeigen auf #Google4Jobs

Google for Jobs Selbsttest für Recruiter

Unzufrieden mit dem Ergebnis? Wir haben Dir eine Checkliste zusammengestellt, mit denen Deine Stellenanzeigen ganz vorne mit dabei sind!

#Google4Jobs ist nun seit über einem Monat in Deutschland verfügbar und es wird hitzig darüber diskutiert, wie sich die Jobsuche nun verändern wird. Hast Du eigentlich schon mal versucht, Deine Stellenanzeige über die normale Google-Suche aufzurufen? Zu welchem Ergebnis bist Du gekommen? Hast Du Dein Jobangebot gefunden oder wurde Dein Inserat gar nicht mit angezeigt?

Wenn du gar nicht oder erst nach langem Scrollen in der Google Jobbox fündig wurdest, dann solltest Du unbedingt überprüfen, ob du Googles Anforderungen erfüllst – einfach zur Sicherheit. Damit Du diesen Schritt leichter umsetzen kannst, haben wir Dir eine kleine Übersicht zusammengestellt – hole Dir zur Umsetzung am besten Unterstützung von Deinen Webentwickler. Sind dann alle Anforderungen in Deinen Stellenanzeigen umgesetzt und richtig auf Deiner Karriereseite veröffentlicht, dann suche zu einem späteren Zeitpunkt nochmal nach Deinen Jobangeboten über Google. Diesmal solltest Du vorne mit dabei sein.

Wenn Du noch Fragen oder Probleme bei der Umsetzung der Anforderungen hast, dann kontaktiere uns. Wir helfen Dir gerne weiter!

Google for Jobs Deutschland ist da

Insider haben schon gemunkelt, jetzt ist es offiziell so weit: Google for Jobs ist heute in Deutschland angekommen.

Google ist nun sozusagen einmal durch das Internet gegangen, hat sich alle Stellenanzeigen, die es finden konnte, herausgesucht und stellt sie nun gut sortiert direkt zur Verfügung.

Wer also in Zukunft z. B. “Programmierer Jobs” bei Google sucht, der wird nicht mehr nur Links von Stepstone, Monster und Co. vorfinden, sondern zuallererst das hier:

Google for Jobs Stellenangebot in den Suchergebnissen

Es wird sich zeigen, wie gut sich das neue Feature behauptet. Da allerdings schon jetzt viele Jobsuchende (> 80 %) ihre Jagd nach Jobs auf Google beginnen, liegt es nahe, dass diese Entwicklung das Online-Inserieren maßgeblich verändern wird. 

Die Karriereseite wird wichtiger

Jetzt können sich alle Unternehmen freuen, die in der Vergangenheit in ihr Employer Branding investiert haben, indem sie ihre eigene Webpräsenz gut aufgebaut haben. 

Stellenanzeigen, die auf der jeweiligen Unternehmens-Website nämlich so eingebunden sind, dass Google die Stellenanzeige problemlos auslesen kann, werden direkt kostenlos mit in Googles Stellenbörse aufgenommen.

TIPP: Einige Agenturen (wie z. B. Raven51) bieten Recruitern bereits die Möglichkeit, ihre Karriereseiten auf Kompatibilität mit Google for Jobs testen und gegebenenfalls anpassen zu lassen.

Welche Funktionen bietet Google for Jobs?

Oberfläche und Funktionen von #Google4Jobs ähneln den gewohnten Jobsuchmaschinen. Es gibt die Möglichkeit, Jobs nach verschiedensten Parametern zu filtern, Favoriten abzuspeichern und Alerts einzustellen. Die Bewerbung erfolgt per Button wahlweise über die Websites, auf denen Google die Stellenanzeige gefunden hat.

Google for Jobs Screenshot aus der Suche

Wie kann ich das Stellenportal aktivieren?

Google for Jobs ist ein eigenständiges Produkt, welches über die allgemeine Google-Suche aktiviert wird. Die Suchmaschine crawlt (durchsucht) mit einem Bot Unternehmensseiten, Jobbörsen und Social-Media-Portale. Sie nimmt dabei die veröffentlichten Stellenangebote mit in ihren Index auf. Vorteil für Suchende ist, dass er nicht mehrere Seiten aufrufen muss, sondern die Jobangebote an einer Stelle gebündelt vorfindet. Google ist in der Lage zu erkennen, wenn die gleiche Stelle auf mehreren Seiten online ist und zeigt diese nur einmal in der Ergebnisliste an. Interessiert sich ein Jobsuchender für eine Stelle, so kann sich dieser direkt über die Webseite des Anbieters bewerben.  Um das Feature von Google aufzurufen, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, die wie folgt sind:

  1. Suche nach einer Jobbezeichnung (z. B. it jobs)
  2. Suche nach Jobs in einem bestimmten Ort/Region (z. B. jobs new york)
  3. Kombination aus 1. und 2. Möglichkeit (z. B. it jobs in new york)

Wichtig ist, dass vor der Suche die Suchregion (z. B. Vereinigte Staaten) sowie die Sprache (englisch) in den Einstellungen angepasst wird, da in Deutschland diese Funktion noch nicht verfügbar ist.

Übrigens: Im HR Wiki  der Raven51 findest Du noch weitere Informationen zu Google for Jobs, im Speziellen darüber, welche Vor- und Nachteile das neue Tool für Bewerber und Recruiter bietet.

Darum werden Bewerber Google for Jobs lieben

Dank Google for Jobs erhalten Jobsuchende einen großen Vorteil: Sie müssen bei ihrer Jobsuche nicht mehr zig Jobportale einzeln aufrufen und diese nach Stellenangeboten durchwühlen. Stattdessen bündelt Google alle aktuellen Stellenangebote übersichtlich direkt auf der Hauptseite. Über die Suchmaske muss der Bewerber lediglich eine passende Suchanfrage stellen, was sowieo für die Mehrzahl der Bewerber (ca. 80 %) der erste Schritt bei der Stellensuche ist. Anschließend wird eine Liste mit offenen Stellen angezeigt, die sich durch verschiedene Filtermöglichkeiten weiter angrenzen lässt (z. B. Standort, Datum, Gehalt, Beschäftigungsart).

Kandidaten haben zusätzlich die Möglichkeit, sich interessante und passende Jobs abzuspeichern und E-Mail-Benachrichtigungen zu erhalten, wenn neue passende Ausschreibungen hinzukommen. Jobsuchende können dann ihre Bewerbung über Online-Formulare direkt beim Unternehmen einreichen.

Vorteile für Jobsuchende im Überblick

So können Personaler Google for Jobs nutzen

Arbeitgeber haben nicht die Möglichkeit, eine Stelle direkt über Google zu veröffentlichen. Damit eine Ausschreibung in Google for Jobs aufgenommen werden kann, muss sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Wichtig ist, dass die Daten strukturiert (siehe schema.org) und mit dem Typ „JobPosting“ hinterlegt werden. Ebenso darf die Stellenanzeige keine Blockierung wie eine robots.txt-Datei enthalten, da sonst eine Indexierung nicht möglich ist. Google kooperiert außerdem mit verschiedenen Stellenportalen wie Careerbuilder, LinkedIn und Glassdoor. Durch sie ist sichergestellt, dass Jobsuchende die inserierten Vakanzen angezeigt bekommen. 

Arbeitgeber haben die Möglichkeit, in ihrer Anzeige das Logo, Bewertungen sowie spezifische Jobdetails (z. B. Gehaltsangabe) anzeigen zu lassen. Jedes Stellenangebot, das im Index von Google ist, verweist auf die Originalquelle (wo wurde die Anzeige gefunden). So ist eine direkte Bewerbung beispielsweise über die Karriereseite möglich.

Zudem ist der Google-Algorithmus sehr gut darin, die Suche der potentiellen Bewerber zu analysieren. Durch verwandte Suchbegriffe werden auch Stellenanzeigen gelistet, die der Suchanfrage ähneln. So ist eine höhere (und zielgenauere) Klickrate für Arbeitgeber sehr wahrscheinlich.

Vorteile für Personaler im Überblick

Was ist Google for Jobs?

Google for Jobs ist eine Jobbörse von Google selbst. Durch eine entsprechende Suchanfrage wird die Jobbörse aktiviert und passende Jobangebote werden aufgelistet. Auf der Keynote Show im Sommer 2017 stellte CEO Sundar Pichai Google for Jobs erstmals vor. In diesem Zuge rollte Google das neue Feature auf dem US-amerikansichen Jobmarkt aus. Lateinamerika, Indien, Afrika und Kanada folgten. Seit Mai 2018 gibt es Google for Jobs in Spanien. Zwei Monate später folgte Großbritannien als zweites europäische Land. In Deutschland diese Funktion bisher nicht ausgerollt. Ob und wann Google for Jobs auf dem deutschen Markt zur Verfügung steht, ist bisher nicht bekannt.

Vier Smartohones, die Details zu Google for Jobs zeigen

Warum entwickelte Google ein eigenes Stellenportal?

Über 80 % der Suchanfragen für ein Stellenangebot beginnen bei Google. Dieses Potenzial erkannte der Suchriese und entwickelte eine eigene Jobsuche. Google möchte mit seinem entwickelten Recruiting-Produkt aktiv in den Jobmarkt miteingreifen und diesen mitbestimmen. Dabei soll der Markt sowohl horizontal als auch vertikal bedient werden. Neben den oberen Reitern wie News, Bilder und Shopping, wird ein weiterer Bereich implementiert: der sogenannte Link Tipp Container. Der Container befindet sich unterhalb der Werbeanzeigen und oberhalb der organischen Suchergebnisse. Dadurch drängt sich der Service Google for Jobs in den Vordergrund und die Jobportale verlieren an Traffic.

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