eSport im Recruiting:
Gut für die Employer Brand

Der Jobcrawler indeed weiß die Macht des Sponsorings für sich zu nutzen. Seit 2017 prangt sein Logo auf der Brust der Eintracht-Frankfurt-Spieler. Dafür gibt indeed einen ganzen Batzen Geld aus. Dieser kommt auf anderen Wegen zu dem Unternehmen zurück. Die Markenbekanntheit hat sich in den letzten zwei Jahren vervielfacht. Das zeigt: Sponsoring funktioniert auch in der Recruitment-Szene. Wir haben einen ganz heißen Tipp für Arbeitgeber: Sponsoring im eSport.

Matthias Schröder
Matthias Schröder
Unser CEO Matthias bewegt sich seit 20 Jahren in der HR-Branche. Er ist Vollblut-Innovator und durch seine internationalen Beziehungen treibende Kraft für Neuerungen im deutschen Recruiting.

Sponsoring zahlt sich aus

Indeed landete mit seinem Sponsoring der Eintracht Frankfurt einen Volltreffer. Auch wenn Jobcrawling und Fußball auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und man eher die ein oder andere Biermarke auf der Brust der Adler-Spieler aus Mainhattan erwartet hätte – der Sponsor schloss mit dem Deal einen fetten Coup ab. 

„Denn eins ist klar: Mehr Markenbekanntheit und Reichweite als über ein Engagement in der Fußball-Bundesliga, seit Jahren das liebste Kind der Deutschen, ist kaum möglich. Jedes Jahr erreicht die Bundesliga weltweit eine Milliarde Haushalte und ist in Deutschland DAS Gesprächsthema schlechthin, wenn montags die Woche in den Büros, Fabrikhallen oder Produktionsstätten wieder startet“, ist auf dem Blog des Sponsors nachzulesen.

Und tatsächlich: Die Marke kennt inzwischen so ziemlich jeder. Und ganz sicher befindet sich unter den Millionen erreichter Fans auch der ein oder andere Jobsuchende, der sich dann hilfesuchend an den Sponsor seiner Mannschaft wendet. Ist doch Ehrensache! Das scheint die Kassen kräftig klingeln zu lassen. Warum sonst hätte indeed den Sponsoring-Vertrag bis 2023 verlängert?

Wenn das Ganze für indeed funktioniert, warum dann nicht auch im Employer Branding eines Unternehmens, das nach Fachkräften sucht? Die Frage ist nur: In welchem Sport? Naja, am besten in dem, in dem sich die Zielgruppe tummelt, die man als Arbeitgeber erreichen will. Achtung, wir haben den ultimativen Geheimtipp für Dich: eSport!

eSport auf dem Vormarsch

Bevor Du jetzt hektisch anfängst zu googeln – stopp! Was hinter eSport steckt, ist schnell erklärt. Hier die offizielle Definition aus dem Hause Wikipedia inklusive Lautschrift:

E-Sport [ˈʔiːʃpɔʁt, ˈʔiːspɔʁt] („elektronischer Sport“, auch ESport, e-Sport, E-Sports, eSports und e-Sports) ist der sportliche Wettkampf mit Computerspielen. In der Regel wird der Wettkampf mit dem Mehrspielermodus eines Computerspieles ausgetragen. Die Regeln des Wettkampfes werden durch die Software (Computerspiel) und externe Wettkampfbestimmungen, wie dem Reglement des Wettkampfveranstalters, vorgegeben.“

Wie das jetzt das eigene Employer Branding pimpen kann? Nun: Im Prinzip können Unternehmen gar nicht näher an ihre Lieblingszielgruppen herankommen als über den eSport. Die Esport-Anhängerschaft wächst rasant, wie die Studie „Digital Trend Outlook 2019: Esport“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC belegt.

Durch eSport ganz nah an der Zielgruppe

Und jetzt kommt’s! Insbesondere die jüngste Gruppe ist extrem gaming-affin: 71 Prozent der bis 24-Jährigen spielen täglich. Und sind das nicht genau die Vertreter der Generationen Y und Z, die jetzt auf den Arbeitsmarkt strömen und die bei Firmen als Nachwuchskräfte heiß begehrt sind?

Bei Dir auch? Dann dürfte Employer Branding innerhalb des eSports tatsächlich eine Option für Dich sein. Gut für Dich: Sponsoren werden händeringend gesucht. „Sponsoring sorgt aktuell und unserer Prognose zufolge auch in den kommenden Jahren für rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes – und bleibt damit die wichtigste Erlösquelle im eSport“, sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC in Deutschland.

Ist eSport überhaupt Sport?

Was Dein Herz höherschlagen lassen dürfte: Mit Employer Branding Botschaften halten sich Unternehmen im eSport derzeit eher noch zurück. Vodafone, Intel oder auch der Logistikdienstleister DHL haben’s schon getan. Aber viel mehr Namen gibt es nicht auf der Liste der eSport-Sponsoren. Die Konkurrenz ist überschaubar. Dein Unternehmen kann also prima die Events mit den üblichen Merchandising-Gimmiks sponsern und sich bei der Zielgruppe als Arbeitgeber im Gedächtnis verankern.

Es spricht also vieles dafür, dass die Zockerevents eine ideale Plattform für Arbeitgeber bieten, um technikaffine junge Menschen auf offene Jobs in ihrem Unternehmen aufmerksam zu machen.

Nur mal ganz nebenbei: Übrigens bestehen eSportler ausdrücklich darauf, dass es sich beim Gaming um einen ernstzunehmenden Sport handelt. Immerhin machen eSportler bei Wettkämpfen im Schnitt 200 bis 300 Bewegungen pro Minute. Dabei pocht ihr Herz gerne mal bis zu 180 mal in 60 Sekunden.

eSport Bewerberevent

Eine Alternative zu Sponsoring  wäre, ein eigenes eSports-Team mit gebrandeten Shirts bei einem Wettkampf antreten zu lassen, das dann anderen Teilnehmern ganz nebenbei berichten kann, wie es in Deinem Unternehmen zugeht.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Zielgruppe mit einer eigenen eSport Meisterschaft im Rahmen eines eigenen Bewerberevents anzusprechen. Ähnlich den inzwischen in vielen Firmen etablierten Hackathons und anderen Recruiting-Events. Ganz ehrlich? Das dürfte bei manchem mehr einschlagen als die Aussicht auf Gespräche mit dem CEO und eine Werksführung beim Absolvententag.

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