Was, wenn Deine Karriereseite Bewerber abschreckt?

Die Karriereseite ist die wich­tigs­te An­lauf­stel­le, wenn Job­su­chen­de eine neue berufliche Her­aus­for­der­ung su­chen. Im Kar­rie­rebe­reich eines Un­ter­neh­mens wer­den nicht nur aktuelle Stel­len­an­zei­gen veröffentlicht, son­dern der potenzielle Be­wer­ber erhält zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen z. B. über das Un­ter­neh­men, den Be­­wer­bungs­pro­zess oder Ein­blicke in das Ar­beits­um­feld. 

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Die Karriereseite ist die wichtigste An­lauf­stel­le, wenn Jobsuchende eine neue berufliche Her­aus­for­der­ung su­chen. Im Kar­rie­rebe­reich eines Un­ter­neh­mens werden nicht nur aktuelle Stel­len­an­zei­gen veröffentlicht, son­dern der potenzielle Bewerber erhält zu­sätz­li­che Informationen z. B. über das Un­ter­neh­men, den Be­wer­bungs­pro­zess oder Einblicke in das Ar­beits­um­feld. Der Bewerber erhält so einen ersten Eindruck von dem potenziellen neuen Ar­beit­ge­ber und entscheidet an dieser Stelle, ob eine Bewerbung in Frage kommt. Be­wer­ber sind wäh­le­risch und Personaler klagen über einen Fach­kräf­te­man­gel. Mit einer Kar­rie­re­sei­te haben Ar­beit­ge­ber die Chance, sich von ihrer besten Seite zu prä­sen­tier­en, einen guten Ein­druck beim Bewerber zu hin­ter­las­sen sowie Un­ter­neh­mens­wer­te und Ziele zu kom­mu­ni­zie­ren. So können Be­wer­ber vorab für sich selbst über­prüfen, ob ihre Wert­vor­stel­lun­gen mit de­nen des Un­ter­neh­mens über­ein­stim­men (Cultural Fit).

Viele Unternehmen haben in dem Be­reich der Kar­rie­re­sei­te noch deut­li­ches Ver­bes­ser­ungs­po­ten­zi­al. Durch einen informativen und hochwertigen Kar­­rie­­re­­be­­reich kannst Du deine Ar­beit­ge­ber­mar­ke stärken. Fünf Anforderungen an eine gute Kar­rie­re­sei­te, die Du noch heute angehen solltest:

1. Die richtigen Inhalte und Formate

Arbeitgeber sind gefordert, den po­ten­ziel­len Be­wer­ber zu über­zeu­gen. Die Formate sollten ab­wechs­lungs­reich, aber auch passend ge­wählt wer­den. Es eignen sich Vi­de­os, Bilder, Grafiken und Texte, die Ant­wor­ten auf folgende Fragen geben:

  • Wer sind wir?
  • Welche Stellen sind aktuell zu be­set­zen?
  • Welche Anforderungen stellt das Unternehmen an den Bewerber?
  • Was bietet das Unternehmen dem Bewerber?
  • Welche Karrieremöglichkeiten gibt es?

Investiere in eigene Bilder und Vi­deos. Diese sind viel authentischer und überzeugen den Kan­di­da­ten eher als gestellte Stock­fo­tos aus Bild­da­ten­ban­ken. Das Gleiche gilt für das Un­ter­neh­mens­vi­deo. Das Video sollte die At­mos­phä­re am Ar­beits­platz wi­der­spie­geln und einen authentischen Ein­blick in das Arbeitsumfeld geben. Un­ter­neh­men punkten bei Be­wer­bern zudem, wenn Mit­ar­bei­ter zu Wort kom­men und kurz ihren Ein­druck wie­der­ge­ben.

2. Ordnung auf der Kar­­rie­­re­­sei­­te

Lange Tex­te sind schwer zu lesen, da­her sollten die Informationen gut ge­glie­dert und strukturiert sein. Hier hel­fen Zwi­sche­nüber­schrif­ten und Auf­lis­tun­gen mit Bulletpoints. Die Na­vi­ga­tion sollte so klein wie möglich ge­hal­ten werden und nicht über zu viele Un­ter­sei­ten verfügen. Das hat den Grund, dass der potenzielle Be­wer­ber sich auf der Karriereseite schwer zurechtfindet und dadurch schnell das In­ter­es­se ver­lier­en kann.

3. Responsives Design und Corporate Identity

Im Zeitalter der Smartphones und Tab­lets muss sich eine Webseite allen Dis­play­grö­ßen flexibel an­pas­sen. Ein res­pon­si­ves Design ist daher Pflicht und eine Grundvoraussetzung. Meis­tens kennt der Be­wer­ber den Un­ter­neh­mensauf­tritt bereits, bevor er zum Kar­rie­re­be­reich gelangt. Das Design sollte da­her im Gesamten stimmen und einen Wie­der­er­ken­nungs­wert schaffen.

4. One-Click-Bewerbung statt um­ständ­li­cher Online-For­mu­la­re

Große Onlinehändler machen dies seit Jahren – per One-Click die Be­stel­lung aufgeben. Warum sich also nicht per One-Click be­wer­ben? Vor­teil ist, dass auf komplexe und lange Online-For­mu­la­re ver­zich­tet werden kann. Ein Be­wer­ber­but­ton reicht und per Klick werden die Daten aus dem Xing- oder LinkedIn-Profil des Be­wer­bers in ein Be­wer­ber­ma­na­ge­ment­sys­tem im­por­tiert. Vor­aus­setz­ung ist, dass die Schnitt­­stel­le zum Be­wer­ber­ma­na­ge­ment­sys­tem ohne Probleme funk­tion­iert.

5. Gib Kontaktmöglichkeiten an

Um vor einer Bewerbung offene Fra­gen zu einer va­kan­ten Stelle zu klä­ren, benötigt der Kandidat Kon­­takt­­mög­­lich­­kei­­ten. Ar­beit­ge­ber sollten hier eine Te­le­fon­num­mer angeben, da so ein per­­sön­­li­cher Aus­tausch mög­lich ist. Aber auch E-Mail-An­fra­gen sol­­lten be­ant­wor­tet und auf keinen Fall ignoriert wer­den. An­dern­falls entgeht dem Un­ter­neh­men viel­leicht ein geeigneter Be­wer­ber. Außer­dem sprech­en sich negative Bewerbungserfahrungen schnell herum und können sogar dem Ruf des Un­ter­neh­mens als Arbeitgeber schaden.

Jetzt erfüllt die Karriereseite die genannten Anforderungen, aber es stellt sich die Frage: Warum der ganze Aufwand? Die Ant­wort ist ganz einfach: Die Karriereseite ist eine wichtige Zielseite. Der Traffic verteilt sich nicht auf den Stel­len­an­zei­gen bei ver­schie­de­nen Ka­nä­len, son­dern landet ge­bün­delt auf der Karriereseite bzw. optimaler auf der Stellenanzeige, die auf der Kar­rie­re­sei­te liegt.

Gründe, warum Bewerber Deine Stellenanzeige lesen & direkt wieder schließen…

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