Collaboration Tools: 
Gemeinsam remote arbeiten

Smarte Software macht den Austausch in virtuellen Teams einfacher. Und das Beste: Viele kosten noch nicht einmal was. Wir stellen Dir ein paar Highlights vor. 

Yannika Lietz
Yannika Lietz
Als Bachelor of Arts in Media Management ist Yannika Expertin für Social Media Kommunikation und moderne Recruiting-Strategien.

Auch wenn Unternehmen derzeit sukzessive eine gewisse Normalität zurückerobern – bis größere Teams wieder gemeinsam im Office sitzen, dauert es wohl noch eine ganze Weile. Manche Betriebe kehren daher nur halb ins Office zurück und splitten ihre Belegschaft: In der einen Woche ist die eine Hälfte vor Ort. In der anderen sind die anderen 50 Prozent an der Reihe.

Aber selbst, wer im Büro arbeitet, wird sich mit den anwesenden Kollegen weitgehend virtuell abstimmen müssen. Jedenfalls sehen offizielle Empfehlungen der Bundesregierung und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vor, dass Meetings auf das absolute Minimum reduziert werden sollten. Und: Schreibtische sollten so weit wie möglich voneinander weggeschoben werden. 

Des Weiteren heißt es:

  • Möglichst kein Gang in die Kantine
  • Keine Treffen auf dem Flur
  • Kein Klatsch und Tratsch in der Kaffeeküche.

Oder alles nur mit gebührendem Abstand. Nein, wirklich vertraulich ist das alles nicht.

Nähe virtuell herstellen - geht das?

Die fehlende kommunikative Nähe lässt sich aber zumindest ein Stück weit über Collaboration Tools auffangen. Der Name sagt’s schon: Die Systeme sind darauf ausgelegt, die Zusammenarbeit zu vereinfachen und Teams zumindest im virtuellen Raum enger zusammenrücken zu lassen.

Zum Beispiel, was Videokonferenzen angeht, das Projektmanagement oder die Teamarbeit. Auch für die interne Kommunikation gibt es Collaborations Tools. Wir haben uns mal ein paar genauer angeschaut…

Top Tools für Videokonferenzen

Collaboration Tools

Top Tools für Projektmanagement

Corporate Social Networks: 
Gut für die interne Kommunikation

Was außerdem nicht unterschätzt werden sollte: Die Bedeutung der internen Kommunikation. Gerade in den jetzigen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass Geschäftsleitungen alle Mitarbeiter in jederzeit gut erreichen können, um sie über wichtige Neuigkeiten zu informieren. Das geht zum Beispiel perfekt über einen Nachrichtenstream á la Facebook

Seine Mitarbeiter konsequent auf dem Laufenden zu halten, hat einen durchaus spürbaren Employer-Branding-Effekt. Denn so fühlt sich jeder stets top integriert – egal, wo er sich gerade befindet. Das ist ein absolutes Plus für die Mitarbeiterbindung

In anderen Fällen ist es wiederum verdammt praktisch, wenn sich Teamkollegen intern ähnlich wie in WhatsApp per Chat Informationen austauschen können. Egal, ob im Einzel- oder Gruppenchat. 

All diese Funktionen vereinen so genannte Social Coroporate Networks unter einem Dach – sie können beispielsweise als App auf dem Mitarbeitersmartphone installiert werden oder als Webversion über den Laptop abgerufen werden.

Beispiele dafür sind:

  • Connect
  • Yammer

Die Vorteile:

  • Die Tools vereinen das Beste aus den sozialen Netzwerken, die Mitarbeiter auch privat nutzen.
  • Ihr Design ist an diese angelehnt, was die Akzeptanz der Mitarbeiter erhöht – niemand muss sich groß einarbeiten, sondern kann direkt und unkompliziert loslegen.

Vorsicht vor Tools, die für den privanten Gebrauch gedacht sind!

Du fragst Dich jetzt bestimmt: “Warum nicht einfach direkt WhatsApp und Co nutzen?” Vorsicht: WhatsApp und Facebook wurden ausdrücklich für den privaten Gebrauch entwickelt. Wer sie im Business-Umfeld benutzt, verstößt gegen die AGB des gemeinsamen Mutterkonzerns. Noch schlimmer ist allerdings: Auch Datenschutzverstöße sind inklusive.

Denn WhatsApp und Facebook hosten ihre Daten auf amerikanischen Servern, die nicht die Richtlinien der europäischen Datenschutzgrundverordnung erfüllen. Und auch das Geschäftsgebahren der Netzwerke ist nicht DSGVO-verträglich. Mit der Zustimmung in die AGB willigst Du nämlich ein, dass der gemeinsame Mutterkonzern Deine Daten jederzeit mit Partnerunternehmen teilen kann. Das kann im Geschäftsumfeld schnell kritisch werden. Dann geht die Kollaboration nach hinten los. Das braucht wirklich keiner. 

Homeoffice

Was zu beachten ist, wenn nicht alle Mitarbeiter am selben Ort sind

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