Facebook Targeting:
Daten gezielt nutzen

Wir alle kennen die Situation: Ständig haben wir unser Smartphone in der Hand und schauen mal, was es so Neues in unserer Timeline gibt. Wir lesen Artikel, schauen den ein oder anderen Shop an und setzen Likes unter lustige Bilder. Doch dazwischen bekommen wir Anzeigen ausgespielt, die für unsere persönlichen Vor­lieben maßgeschneidert zu sein scheinen. Nanu – wieso das? Keine Sorge – Dein Smartphone hört dich nicht ab, sondern nutzt einen simplen Algorithmus. Was dahintersteckt und was Facebook jetzt für Nutzer unter 18 Jahren geändert hat, erfährst Du in unserem Artikel. 

 

HR monkeys Experten
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Facebook Targeting –
Was ist das überhaupt?

Nehmen wir hier einen Perspektivenwechsel ein: Du bist nicht nur Konsument von Social Media, sondern auch Recruiter*in. Natürlich, sonst wärst Du eher nicht hier auf unserem Blog. Vereinfacht gesagt: Du möchtest eine Stelle besetzen und hast eine recht genaue Vorstellung davon, wer sich gut dafür eignet. Diese Leute sollen nun Deine Anzeige auf Facebook ausgespielt bekommen, ohne dass sie dafür aktiv nach Deinem Unternehmen suchen müssen.

Dann kannst Du bei der Schaltung über das Targeting (Deutsch: Ausrichtung) folgende Attribute Deiner Zielgruppe einstellen:

  • In welcher Altersgruppe bewegt sie sich?
  • Wo soll sie wohnen? Hier lässt sich ein Radius von 17-80km definieren.
  • Welchen Interessen geht sie nach, welche Seiten gefallen ihr?
  • Welche Sprachkenntnisse muss sie mitbringen?

Dazu kommen noch Custom Audiences, also direkte Interaktionen mit beispielweise Deinem Unternehmen, und Lookalike Audiences – hier werden Stellenanzeigen Deines Unternehmens vorgeschlagen, wenn sich die User schon einmal für Deine Konkurrenz interessiert haben.  

Was hat sich nun geändert?

Die gute Nachricht: Möchtest Du Anzeigen für volljährige User ausspielen – gar nichts.

Bei Minderjährigen sind Deine Möglichkeiten nun sehr beschränkt. Du als Werbe­trei­bende*r erhältst nur noch Informationen über Alter und Wohnort. Ganz freiwillig dürfte dies nicht geschehen sein, denn diese Änderung der Kontrollmechanismen wurde laut Facebook von Jugendanwälten initiiert. Man gehe davon aus, dass minderjährige User möglicherweise nicht in der Lage seien, über ihre eigenen Targeting-Einstellungen zu entscheiden.

Kann ich dann trotzdem Minderjährige ansprechen?

Selbstverständlich! Denn auch wenn es auf den ersten Blick für deine Anzeige Streuverluste bedeutet, so geht dies auch mit dem noch oft ungefestigten Profil junger Leute einher. Häufig wissen sie noch nicht genau, welche berufliche Richtung sie einschlagen möchten und sind offener, was Ausbildungs- und Studienangebote betrifft. So sprichst Du also auch potenzielle Bewerber*innen an, die Du mit einer eingeschränkteren Zielgruppen­defi­ni­tion niemals erreichst hättest.

Fazit

Aber mal Hand aufs Herz: Wir wären nicht die HR monkeys, wenn wir nicht ehrlich zu Dir wären. Facebook eignet sich hervorragend als Recruiting-Plattform. Da das Durch­schnitts­alter der User dort aber mittlerweile bei 33 Jahren liegt, gibt es geeignetere Kanäle, um speziell Azubis zu rekrutieren. 

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Bildquellen: fauxels | Pexels.com

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